GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.08.2013

Schweiz wirft deutschen Pennystock-Initiator raus


Mit dem Bonus von Schweizer Muttergesellschaften kann der oberfränkische Betriebswirt Peter Kuß (64) aus Coburg künftig keine Aktien mehr für seine erdbebensichere Tapete und sein mobiles Giftwassermessgerät (WaterScout) im Freiverkehr der Frankfurter Börse verkaufen.

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA hat dem Deutschen vor wenigen Wochen ein generelles Verbot ausgesprochen, selbst oder über Dritte in der Schweiz gewerbsmäßig als Effektenhändler tätig zu sein.

Kuß musste seine Ämter als Verwaltungsrat für die Erdbeben-Tapeten-Mutterfirma Lerefa (Schweiz) AG aus Pfäffikon und die Wasserprüf-Holding Terra Sun AG in Freienbach aufgeben.

Sein Vertriebskumpel Kemal Gökpinar dürfte es nun schwerer haben, die Pennystockaktien der in Kenilworth bei Birmingham in den englischen Midlands angesiedelten Briefkasten-Firmen Lirefa Protection Plc und Terra Sun Ltd. an den Mann oder die Frau zu bringen.

Der Sitz der Zürich financial Service:<br /> Stromstraße 21 in Berlin Moabit © google streetview
Der Sitz der Zürich financial Service:
Stromstraße 21 in Berlin Moabit © google streetview
Gökpinar rief unter dem falschen Namen Manfred Bergmann als Vertreter einer Zürich financial Service potentielle Aktienkäufer von einer heruntergekommenen Mietswohnung in Berlin Alt-Moabit aus an.

Außerdem gab Gökpinar als Börsenjournalist Micka Svören heiße Aktienkauftipps im Börsenbrief Aktienindikator.de, der kein Impressum ausweist.

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net hatte schon vor anderthalb Jahren über die Zusammenhänge und Interessenkonflikte berichtet, über die Gökpinar die potentiellen Kunden weder am Telefon noch im Börsenbrief aufklärte.

Käufer von Aktien warten bis heute vergeblich darauf, dass die Tapete, die das Haus bei einem Erdbeben zusammenhält, und das Giftwasser-Messgerät tatsächlich auf den Markt kommen.

Sollte sich Peter Kuß weiter einen Schweizer Firmenanstrich für seine Finanzbeteiligungen verleihen, drohte ihm die FINMA empfindliche Strafen an.

Der Artikel 48 des Bundesgesetzes über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMAG) sieht für vorsätzlich ohne Bewilligung tätige Finanzdienstleister (auch als Verwaltungsräte einer AG) Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. Bemerkenswert ist dabei, dass die fahrlässige Begehung ebenfalls strafbar ist und mit einer Buße bis zu 250.000 Schweizer Franken (rund 203.000 Euro) sanktioniert werden kann.

Kuß, der sich in der Schweiz unter dem Namen Fritz-Peter Kuss anmeldete, und Gökpinar spielen nicht von ungefähr mit ihren Namen und Firmenbezeichnungen Verstecken:

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