GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 20.09.2013

Schutz vor NSA-Spionage im Internet


Vor drei Monaten machte Edward Snowden öffentlich, dass er als ehemaliger Systemadministrator des US-Geheimdienstes NSA (National Security Agency) jederzeit jeden Menschen heimlich überwachen hätte können, wie er dem Guardian sagte.

Der South China Morning Post erläuterte er, die NSA hacke sich in die Backbones des Internets, was der Behörde Zugang zu Hunderttausenden Kommunikationsvorgängen gleichzeitig verschaffe. Backbones sind untereinander verbundene große Netzwerke von individuellen Internetdienstanbietern.

In 41 PowerPoint-Folien präsentierte Snowden zum Beispiel das System Prism, das die Onlinekommunikation von Menschen aus aller Welt überwachen kann. Also die E-Mails, Bilder, Videos und andere Dateninhalte all jener, die Produkte und Dienstleitungen von Google, YouTube, Facebook, Microsoft, dem Intenettelefoniedienst Skype, PalTalk, AOL, Yahoo und Apple nutzen. Das geschehe entweder über eine Schnittstelle, über die die Firmen die Daten per Gerichtsbeschluss ableiten, oder laut Snowden auch per direktem Zugriff (Hacken) auf die Server.

Prism habe laut Snowden noch drei Geschwister: Mainway sammelt, wer mit wem wie lange telefoniert. Nucleon hört Telefongespräche ab und wertet den Inhalt aus. Marina kontrolliert, wer wem wann eine E-Mail geschickt hat, oder wer wann und wie lange online war, und welche Internetseiten er dabei aufgerufen hat.

Wie aus Unterlagen aus dem Archiv von Edward Snowden hervorgeht, die der SPIEGEL einsehen konnte, überwacht die NSA weite Teile des internationalen Zahlungsverkehrs sowie Banken und Kreditkartentransaktionen. Danach ist ein NSA-Zweig namens "Follow the Money" für das Ausspähen von Finanzdaten zuständig. Die dort gewonnenen Informationen fließen in eine NSA-eigene Finanzdatenbank namens Tracfin. 2011 enthielt sie 180 Millionen Datensätze. Beim Gros der Daten, 84 Prozent, handelte es sich um Kreditkartendaten wie etwa von VISA.

In der NSA-Datenbank Tracfin landen aber auch Daten der in Brüssel beheimateten Genossenschaft Swift, über die Tausende Banken ihren internationalen Zahlungsverkehr abwickeln und die von der NSA als "Ziel" definiert wird. Einer der Zugangswege zu den Swift-Informationen besteht den Dokumenten zufolge darin, den "Swift-Druckerverkehr zahlreicher Banken" auszulesen.

Ist man dieser Total-Schnüffelei völlig schutzlos ausgeliefert, oder gibt es Möglichkeiten, ohne Überwachung im Internet zu kommunizieren, einzukaufen und Geld zu überweisen?

Es gibt Möglichkeiten der Selbsthilfe.

"Hilflos sind Sie den Datenspionen aber nicht ausgeliefert", schreibt zum Beispiel der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) aus Berlin in seinem Ratgeber "Meine Daten gehören mir", den man im Internetshop der Dachorganisation aller Verbraucherzentralen für 9,90 Euro zuzüglich Versandkosten erstehen kann. Der Ratgeber zeige, wie man sich schützen kann.

"Sicherheit im Internet für Alle" verspricht der forensische IT-Inspektor und IT-Fachbuchautor Thorsten Petrowski aus Brüssel in seinem im Juli 2013 erschienenen gleichnamigen Aufklärungsbuch (Kopp Verlag, Rottenburg, 256 Seiten, 14.95 Euro ohne Versandkosten innerhalb Europas online bestellbar).

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net hat ein paar praktische Tipps zusammengestellt, wie man sich mit einfachen Maßnahmen vor Spionage im Internet schützen kann.

Tipp Nummer 1: Anonym bezahlen und anonym Geld erhalten

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