GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.10.2013

Gehaltserhöhung ohne Finanzamt - eine neue Software hilft


Geht bei der nächsten Gehaltserhöhung das Finanzamt leer aus? Das lässt sich tatsächlich erreichen - ganz legal.

Bankkaufmann und<br /> Unternehmensberater<br />Wolfgang Dörrbecker<br /> aus Bremen ©<br /> Dörrbecker Consult<br /> Dr. Schelling & Partner
Bankkaufmann und
Unternehmensberater
Wolfgang Dörrbecker
aus Bremen ©
Dörrbecker Consult
Dr. Schelling & Partner
Eine Nettolohnerhöhung von 44 Euro pro Monat kostet den Arbeitgeber bislang 88 Euro zuzüglich 17 Euro Sozialabgaben. Der Gesamtaufwand liegt in diesem Falle bei monatlich 105 Euro oder 1.260 Euro im Jahr für 44 Euro Gehaltserhöhung im Monat oder 528 Euro Gehaltserhöhung im Jahr.

Zahlt der Arbeitgeber das Gehalt nicht bar, sondern in Form von Sachgutscheinen aus, dann entfallen alle Steuern und Sozialabgaben. 44 Euro brutto im Monat oder 528 Euro brutto im Jahr sind tatsächlich gleich 44 Euro netto im Monat oder 528 Euro netto im Jahr.

Sachgutscheine sind zum Beispiel Tankgutscheine, Monatstickets, Beiträge zur betrieblichen Krankenversicherung, Einkaufsgutscheine, Kitazuschüsse.

Rechtliche Grundlage dafür bilden drei Urteile des Bundesfinanzhofes vom 11. November 2010 (VI R 21/09, VI R 27/09, VI R 41/10), nach denen Tankkarten, Tankgutscheine und Geschenkgutscheine erstmals grundsätzlich einkommensteuerlich vom Barlohn zu unterscheiden sind und bis zur Höhe von monatlich 44 Euro steuerfreien Sachlohn darstellen.

Diese Lösung ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer die Gutscheine im praktischen EC-Karten-Format nahezu überall einsetzen kann, also gleichermaßen im Baumarkt oder an der Tankstelle, im Supermarkt, in der Drogerie oder beim Elektronikfachgeschäft. Mit einem sehr breiten Spektrum an Markenpartnern mit 37.000 Akzeptanzstellen im Einzelhandel offline wie online (unter anderen Douglas, Amazon, Saturn, Aral , Ikea, iTunes, Zalando, C&A, Fleurop, Penny) bietet die Retailo AG aus Köln die Ideallösung für Sachgutscheine. Das Unternehmen bietet beispielsweise wiederaufladbare Prepaid-Karten an.

Damit nicht genug, und was viele clevere Geschäftsführer vielleicht noch nicht wissen: Der Bundesfinanzhof hat außerdem entschieden, dass sachbezogene Gutscheine einen steuerrechtlich gesondert zu beurteilenden Versorgungsbaustein darstellen und somit zusätzlich zum Lohn und neben Rabatten (sowie anderen Versorgungsbausteinen) gewährt werden.

Das heißt zum Beispiel: Die altbewährten Essensgutscheine können neben den Sachgutscheinen steuer- und abgabenfrei gewährt werden, ohne dass Essensscheine und Sachgutscheine gegengerechnet werden können.

Der Höchstsatz für einen abgaben- und steuerfreien...

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