GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.10.2013

Bankhaus SCHNIGGE warnt vor Gold International SE


Florian Weber,<br /> Vorstandschef<br />der SCHNIGGE<br /> Wertpapierhandels-<br />bank AG Düsseldorf
Florian Weber,
Vorstandschef
der SCHNIGGE
Wertpapierhandels-
bank AG Düsseldorf
Als die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG in Düsseldorf am 10. September 2012 ihren neuen Service einer Zeichnungsplattform für Anleger und Emittenten eröffnete, verkündete der Vorstandsvorsitzende Florian Weber (46) stolz den Startschuss für eine mit A-Rating gesicherte Anleihe (6,25 Prozent Jahreszinsen über eine Laufzeit von 5 Jahren) der börsennotierten Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG aus Bergisch-Gladbach.

Zu den Referenzkunden der seit 2003 selbst an der Börse gelisteten SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG (rund 10 Millionen Euro Reinvermögen, rund 18 Millionen Euro Jahresumsatz) zählen Firmen wie SCHNEEKOPPE GmbH & Co. KG, Valensina, Bastei Lübbe, fairvesta Europe AG, Helma Eigenheimbau, AVW Grund AG oder auch Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG.

Doch nun traf den renommierten Wertpapierhändler Weber (9 Jahre Deutsche Bank AG, 7 Jahre Börsenmakler der SCHNIGGE AG, 10 Jahre Vorstand der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG) fast der Schlag, als sein Haus plötzlich als Aktienverwahrstelle und Händler einer in Venlo (Holland) und Düsseldorf beheimateten Gold International SE beworben wird, obwohl solche Aktien an keiner Börse gehandelt werden und die Verbraucherschutzzentralen in NRW und Baden Württemberg Bürger vor den dubiosen Vertriebsmethoden der Gold International S.E. warnen.

Florian Weber weiß als Hobby-Goldwäscher wie schwer es ist, ein paar echte Goldnuggets zu erhalten. Beim Kauf der Aktien der Gold International SE aus der Füllenbachstraße 4 (vormals Schanzenstraße 94) in Düsseldorf erhalten die Kunden Papier-Aktien, die zu drei Vierteln vom bisherigen Inhaber noch gar nicht bezahlt worden sind.

Inhaber von insgesamt 10 Millionen Stückaktien zum Wert von je einem Euro ist laut einer Urkunde, die der Dortmunder Notar Dr. Wolfgang Weber am 25. Juni 2013 abgestempelt hat, eine European Property Services B.V. mit Sitz in Venlo in den Niederlanden.

Die sei zwar Besitzer der 10 Millionen Inhaberaktien an der Düsseldorfer Gold International SE (SE steht für Europäische Aktiengesellschaft), aber die niederländische Firma habe laut Notarurkunde die Aktien erst zu rund 25,9 Prozent bezahlt. Von 10 Millionen Euro seien nur 2,47 Millionen Euro einbezahlt worden.

Dennoch verkauft die holländische Firma nun die größtenteils unbezahlten Aktien zum doppelten Preis, nämlich für 20 Millionen Euro (2 Euro pro Aktie) weiter an eine Firma Gold International B.V., die sich mit der holländischen Inhaberin und Verkäuferin ein und dieselbe Adresse in Holland teilt (Spoorstaat 42-52, K 108, 5911 KJ Venlo / Niederlande).

Diese Käuferin versucht nun, den Kaufpreis von 2 Euro pro Aktie über Callcenter-Anrufe von gutgläubigen Bürgern aufzutreiben.

Aber da es die Aktien nicht in echt an der Börse gibt und sie in echt auch nirgends gehandelt werden, muss man ja den Kunden erzählen, wo denn ihre Aktien nun eigentlich aufbewahrt werden. Normalerweise müssen nicht börsennotierte Aktien von einer Wertpapiersammelbank oder einem Kreditinstitut verwahrt werden, will man mit ihnen Handel treiben. Offenbar hat sich kein Geldhaus gefunden, das die Aktien der Gold International SE als handelbare Wertpapiere ansah.

Dennoch sei den potentiellen Kunden am Telefon versprochen worden, die Aktien werden von der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG in Düsseldorf gehandelt. Vielleicht war es die Idee von Stefan Hartmann (49). Der Vorstand der Gold International SE ist seit vielen Jahren Geschäftsführer der Assetfinance GmbH mit Sitz in der Schanzenstraße 94 in Düsseldorf, die sich auf verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit Vorratsgesellschaften und Auslandsgesellschaften spezialisiert hat. Und als Düsseldorfer kennt man natürlich den guten Ruf der dort beheimateten SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank AG.

Deren Vorstand Florian Weber findet das gar nicht witzig und schickte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net heute als Pressesprecher der Wertpapierhandelsbank folgenden Brief:

Zitat:


Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem wir in den letzten Tagen vermehrt Anfragen von Anlegern erhielten, denen vorgegaukelt wurde, die SCHNIGGE AG würde Aktien der Gold International SE handeln, sehen wir uns veranlasst, die folgenden Informationen zu veröffentlichen.

Da Sie nach unserer Recherche in der Vergangenheit entweder bereits vorsichtige Artikel zu dem Unternehmen oder den Vertriebspraktiken veröffentlicht haben oder aber ein sonstiges berufliches Interesse daran haben, unlautere Praktiken aufzudecken, erlaube ich mir, Ihnen unsere Stellungnahme weiterzuleiten.

Warnung Handel der Gold International SE, WKN A1PG8R

Sehr geehrte Anlegerinnen und Anleger, ...


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