GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 30.10.2013

Das Reinvest-Depot-System des Horst Winterkamp: Nur Kosten statt Gewinne?


Nicht mehr zu erreichen:<br /> Vermögensbetreuer<br /> Horst Winterkamp (65)<br /> aus Stahnsdorf bei Berlin
Nicht mehr zu erreichen:
Vermögensbetreuer
Horst Winterkamp (65)
aus Stahnsdorf bei Berlin
Der Stahnsdorfer Horst Winterkamp (65) nimmt mit seiner AWW Finanzmanagement und Treuhand GmbH mit Sitz in Kleinmachnow bei Berlin (Albert-Einstein-Ring 9) nach eigenen Angaben unter den Aufmotzern von Lebensversicherungspolicen eine Art Monopolstellung ein.

Er kaufe armen Schluckern nicht die Lebensversicherungspolice mit einem kleinen Aufpreis ab, um dann in der Schlussphase die viel höhere endfällige Summe zu kassieren, wie es viele Aufkäufer von Policen handhaben.

Auch gehöre er nicht zu den windigen Lebensversicherungsaufkäufern, die die Policen zwar kaufen, aber erst viel später zurückzahlen und das Geld zwischendurch wie einen Kredit nutzen, um damit angeblich ein Geothermiewerk zu bauen, wie die SAM AG von Frank Michael Oberle aus Würzburg, gegen den nun die Staatsanwaltschaft wegen Veruntreuungsverdacht ermittelt, oder in scheinbar wertvolle Immobilien zu investieren wie die S&K Unternehmensgruppe von Stephan Schäfer und Jonas Köller, die beide wegen eines mutmaßlichen Schneeballsystems in Untersuchungshaft sitzen.

Nein, Horst Winterkamp betreibt seit 1991 eine fondsgestützte Vermögensbetreuung.

Seine Klienten, am liebsten sind ihm Ärzte und Apotheker, für die er eigens in der Hagenstraße 48 in Berlin Grunewald eine ConMed Conceptionsgesellschaft für Ärzte und Apotheker GmbH ins Rennen schickt, müssen schon neben der Lebensversicherung ein bisschen Bargeld übrig haben.

Die nach seiner Ansicht geringfügige Investition von 5.850 Euro in drei Raten innerhalb von zwei bis vier Jahren in sein ausgesuchtes Fondsdepot wäre der Beginn für ein Konzept, bei dem man die zu erwartende Rendite von 3 Prozent aus der vorhandenen Lebensversicherung auf sechs Prozent verdoppeln könnte.

Winterkamp nennt seine Erfindung das Reinvest-Depot-System-Konzept, kurz ReDeS-Konzept.

Es funktioniert so: Mit dem Startkapital von 5.850 Euro werden Fondsanteile gekauft. Der vorhandene Rückkaufswert einer Lebensversicherung, der müsse mindestens 25.000 Euro Euro betragen, werde einer Bank als Pfand abgetreten. Die Bank gewährt für dieses Pfand einen Kredit, der mit der Schlusszahlung oder dem dann angewachsenen Rückkaufswert wieder abgelöst werden kann (Lombardkredit wie in einem Pfandhaus).

Der Kredit wandert nun auch wie das Eigenkapital von 5.850 Euro in das von Winterkamp betreute Fondsdepot.

Winterkamp geht nun davon aus, dass durch die Anschubgeldspritze der Anleger und durch die Hebelung mit den Kreditmitteln die Fonds so viel Gewinn abwerfen, dass die Kreditzinsen und Depotgebühren und natürlich auch seine Managementgebühren gedeckt sind und obendrein noch ein hübscher Gewinn für die Anleger übrig bleibt.

Im Jahre 2007 rechnete er den besser gestellten Policeninhabern noch vor:

Zitat:


Wenn eine Police heute einen Rückkaufswert von 50.000 Euro hat und bei Fälligkeit in zwölf Jahren 140.000 Euro Ablaufleistung zur Auszahlung gelangen, stehen mit ReDeS zusätzliche 44.000 Euro zur Verfügung. Das sind 31 Prozent mehr. Dafür sind ganze 5.850 Euro zu zahlen, und zwar in drei Raten. Die Eigenkapitalrendite beträgt hier zwanzig Prozent p.a. bei einem mittleren Ertragsszenario.


Anders gesagt, lasse sich durch das ReDeS-Konzept die Gesamtrendite des Versicherungsnehmers von im Schnitt etwa drei Prozent auf rund sechs Prozent nahezu verdoppeln.

Das ganze Reinvest-Depot-System-Konzept funktioniere allerdings laut Winterkamp nur, wenn...

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