GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 11.11.2013

VenGrow Mittelstandsfonds 02: Bloß nicht die Post vom Insolvenzverwalter ignorieren


Etliche der 2.800 Kapitalsanteilseigner des Hamburger VenGrow Mitttelstandsfonds 02 haben eine unangenehme Terminpost im Briefkasten, die sie auf keinen Fall ignorieren sollten.

Sie sollen in den verschuldeten Fonds einzahlen. Das müssen sie aber gar nicht, erfuhr der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von der Berliner Rechtsanwältin Olivia Holik.

Für den VenGrow Mittelstandsfonds 02 aus der Paul-Dessau-Straße 5 in Hamburg, er wurde im Jahre 2007 von dem Schweizer Finanzanalytiker Andreas Bünter (50) aus Baden initiiert, wurde am 9. September 2013 beim Hamburger Amtsgericht ein Insolvenzverfahren beantragt (Aktenzeichen 67 g IN 366/13).

Das liegt daran, dass der Fonds, für den die Kommanditisten (Kapitalanteilskäufer) ihre Lebensversicherungen gekündigt haben, die Rückkaufswerte leider nicht in Schweizer Mittelstandsbetriebe investierte, wie versprochen, sondern stattdessen für rund 1 Million Euro ein etwa 12prozentiges Aktienpaket des nichtbörsennotierten deutschen Vertriebes Nobella AG aus Hamm kaufte.

Der Preis verwundert, da die Nobella AG schon seit ihrer Gründung im Jahre 2004 durchgängig in allen Geschäftsberichten bis zur Gegenwart einen Aktienwert von 401.052 Euro ausweist und keine solchen Gewinne hat, die einen überhöhten Preis rechtfertigen.

Aber von dem eigenartigen Geldkreislauf zurück in den deutschen Vertrieb hatten nicht einmal die Vermittler der Nobella AG selbst etwas geahnt. Sie waren durch Schulungen davon überzeugt, dass es sich bei dem VenGrow Mittelstandsfonds um eine kapitalgesicherte Anlage in Schweizer Firmen handeln würde.

Als Andreas Bünter im Jahre 2010 verkündete, alle Schweizer Aktivitäten seien gescheitert, war die Nobella AG nicht bereit, die eigenen Aktien wieder zurückzukaufen.

Eine Welle gewonnener Anlegerprozesse wegen falscher Versprechungen machte der Nobella AG, die sogar das BaFin-Verbot der privaten Reithinger-Bank aus München wegen Intransparenz und Inkompetenz als deren Hauptproduktpartner im Jahre 2006 überlebte, dann allerdings doch so sehr zu schaffen, dass die Nobella AG am 24. April 2013 in einen Insolvenzantrag flüchtete und nur wenige Tage nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom 1. August 2013 am 9. August 2013 schließlich aufgelöst wurde (Amtsgericht Dortmund, Aktenzeichen 252 IN 41/13).

Rechtsanwältin Olivia Holik erläutert den Druck auf die Nobella AG so:

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