GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 29.11.2013

Hoffnung auf Nazi-Gold im Stolpsee bei Berlin


Nazi-Gold-Detektiv<br /> Yaron Svoray (60) © Svoray
Nazi-Gold-Detektiv
Yaron Svoray (60) © Svoray
Nachdem der US-Amerikaner Norman Scott (81) mit seiner 20köpfigen Crew aus Florida im Jahre 2009 in "Hitlers See" in Toplitz im österreichischen Salzkammergut kein Nazi-Gold finden konnte, das dort auf Befehl des letzten Chefs des Reichssicherheitshauptamts, SS-Obergruppenführer und General der Polizei Ernst Kaltenbrunner (1903-1946), in Munitionskisten verschweißt versenkt worden sein soll (der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete), rückte im Mai diesen Jahres der jüdische Detektiv, Forscher und Buchautor (Hitlers Schatten) Yaron Svoray (60) aus Tel Aviv in Israel mit einer 15köpfigen Crew zur Nazi-Goldsuche zum Stolpsee an der brandenburgischen Havel an.

Sechs Jahre lang verfolgte Svoray eine Spur, wonach der formal zweithöchste Mann im Deutschen Reich, Reichsmarschall und Befehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring (1893-1946), beim Anmarsch der Sowjetischen Truppen im April 1945 den Befehl gegeben haben soll, drei Kisten mit 350 Kilogramm Gold und eine Kiste mit 100 Kilogramm Platin in einem See vor den Russen zu verstecken.

Im Jahre 2011 verdichteten sich die Erkenntnisse. Britische Forscher fanden angeblich bislang unbekannte SS-Akten im Bundesarchiv in Koblenz, die die Legende vom Nazi-Gold stützten und einen Hinweis auf den Stolpsee enthielten.

Convent Der Stolpsee liegt 80 Kilometer nördlich von Berlin. Auf halber Strecke in der Schorfheide befand sich Görings Landsitz Carinhall, den er nach seiner ersten Frau benannte und in dem er Gold und Kunstschätze gehortet haben soll. Kurz vor dessen Sprengung am 28. April 1945 hatte Göring alle Schätze in Kisten verpacken lassen. Die meisten wurden aber in Richtung Alpen weggeschafft.

Gleich um die Ecke des Stolpsees befand sich das Konzentrationslager Ravensbrück (heute eine Gedenkstätte). Nach den Unterlagen in Koblenz habe die SS während der Flucht vor den Russen Häftlinge des KZ dazu gezwungen, eine wertvolle Fracht in 18 Kisten mit Schlauchbooten auf den See zu transportieren und sie dort zu versenken.

Und ein Augenzeuge namens Eckard Litz soll nach Kriegsende ausgesagt haben, er habe gesehen, wie "20 bis 30 abgemagerte Männer in KZ-Kleidung die schweren Kisten in Schlauchboote verladen mussten. Sechsmal sind die Boote in die Mitte des Sees gefahren, dort wurden die Kisten versenkt."

Erich Köhler (79), der ehemalige Pfarrer des Ortes Himmelpfort direkt am Stolpsee und heutige Ortschronist, bestätigte, dass sich die Geschichte bis heute hartnäckig hält. Allerdings könnte es auch sein, so Köhlers Vermutung, dass die SS nur Beweisdokumente versenken wollte. Tatsächlich fanden die Befreier vergleichsweise wenig Dokumente im Konzentrationslager vor.

Die Dorfbewohner haben von der Nacht- und Nebelaktion mit den schweren Kisten nur deshalb etwas mitbekommen, weil sich ein Armeelaster in einem Graben festgefahren hätte und einige Bewohner geholfen hatten, ihn da wieder rauszuholen. Dabei seien sie Augenzeuge der Versenkungsaktion und der anschließenden Erschießung der Häftlinge geworden.

Allerdings habe es sich nach der im Dorf überlieferten Geschicht nicht um Männer, sondern um Frauen in Häftlingskleidern gehandelt, denen das Wasser nach der Seeaktion von der Kleidung tropfte.

Svoray, selbst Sohn von deutschen Holocaust-Überlebenden, fand einen internationalen Investor, der die Nazi-Goldsuche mit mehr als 60.000 Euro finanzierte.

Mit modernster US-Technik (Seitenansicht-Sonar, Sediment-Echolot und Magnetometer) begann Svoray...

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