GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 04.12.2013

PROKON: Stammkapital aufgezehrt, stille Reserven auf Null


Convent Was für eine Bescherung mutet PROKON-Windunternehmer Carsten Rodbertus aus Itzehoe in Schleswig-Holstein den Lesern seiner Dezember-Werbung zu?

Genussrechte von PROKON seien ein Weihnachtsgeschenk mit Zukunft, behauptet der Chef der Genussrechtsgesellschaft PROKON Regenerative Energien GmbH, die seit zehn Jahren ab 100 Euro Genussrechte für Windenergie mit einer Laufzeit von 6 Monaten oder fünf bis zehn Jahren verkauft. Fast 9 Millionen Euro gab die Genussrechtsgesellschaft allein in den ersten acht Monaten diesen Jahres für Postwurfsendungen, TV- und Radiospots und Plakaten im Nahverkehr aus.

Unter dem Motto PROKON transparent schwelgt Rodbertus in seinem 20seitigen Dezember-Rundbrief in einem scheinbaren Glück:

Zitat:


Allein in diesem Jahr kamen schon rund 12.000 neue Genussrechtsinhaber hinzu, die sich über eine Grundverzinsung von 6 Prozent plus Überschussbeteiligung freuen können. Damit haben wir aktuell über 73.000 Anleger und mehr als 1,3 Milliarden Euro eingeworbenes Kapital, das wir verwalten dürfen. Ein Verdienst des offenen und vertrauensvollen Umgangs von PROKON mit seinen Anlegern und Interessenten.


Offen und vertrauensvoll? Rodbertus regt sich in seinem neuesten Rundbrief einerseits über Bankenabzocke auf und warnt vor einer Immobilienblase in China: "5 Jahre Lehman-Pleite. Und die Zockerei geht weiter."

Aber um die Wahrheit über PROKON zu erfahren, muss sich der PROKON-Interessierte tief in die Firmenstatistiken auf der Internetseite von PROKON hineinklicken.

Es sind nur nackte Zahlen in einer Tabelle. Doch sie bergen Sprengstoff.

Denn nach der neuesten "Teilkonsolidierten Zwischenbilanz Geschäftsbereich Windenergie und Genussrechtsgesellschaft zum 31. August 2013" ist das Stammkapital aufgezehrt.

Auf der Haben-Bilanzseite (Passiva) führt die Genussrechtsgesellschaft PROKON Regenerative Energien GmbH als Summe aus Eigenmitteln und Genussrechtskapital Ende August 1.045.526.668 Euro auf. Der Schock folgt eine Zeile tiefer in der Bilanztabelle. Da wird allein das Genussrechtskapital zum gleichen Stichtag mit 1.152.598.628 Euro angegeben.

Das heißt, dass das eingeworbene Genussrechtskapital um mehr als 107 Millionen Euro höher ist als die tatsächlich vorhandene Summe aus beidem - Genussrechtskapital und Eigenmitteln - zusammen. Das bedeutet schlicht, dass das Stammkapital gar nicht mehr vorhanden ist.

Riesenverluste haben sich angehäuft:

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