GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 04.02.2014

Didier Clauss und KOVERISK: Ein Schuldner und sein 1. Fonds


Hat sich nach Weggis bei<br /> Luzern in die Schweiz abgesetzt:<br /> Gesuchter Fondsinitiator Didier<br /> Clauss (45) aus Leinfelden<br /> in Baden-Württemberg
Hat sich nach Weggis bei
Luzern in die Schweiz abgesetzt:
Gesuchter Fondsinitiator Didier
Clauss (45) aus Leinfelden
in Baden-Württemberg
Didier Clauss (45) aus Leinfelden-Echterdingen in Baden-Württemberg gründete vor sieben Monaten seinen ersten Investmentfonds. Er nannte ihn KOVERISK Coop SA und siedelte ihn bei dem Buchhalter Etienne Eulemann von der CreaTrust Sarl in Capellen in Luxemburg an.

Das Management legte der französischstämmige Didier Clauss in die Hände seines Landsmanns Jaques Defemme aus Ales in Frankreich, der seit Sommer 2012 eine in Genf angesiedelte Cosmopolitan Financial Engineering leitet. Dessen Verwaltungsrat ist ebenfalls ein Franzose und heißt Jean-Paul Appert. Dessen Name wird mit Aktien der virtuellen Spielcasinofirma societie francaise de casinos in Verbindung gebracht, die gerade einen schweren Konsolidierungskurs durchmacht.

Der Fonds KOVERISK backt für vergangene Verhältnisse von Didier Clauss eher kleine Brötchen.

Noch im Jahre 2009 bot Didier Clauss ein Trading-Programm in Genf und London an, bei dem man erst ab 7,4 Millionen Euro aufgenommen wurde. Dafür versprach Didier Clauss aber auch eine herrliche Rendite während der Laufzeit von einem Jahr. In der ersten Woche sollte es 500 Prozent Rendite geben, in der zweiten Woche noch mal 500 Prozent Rendite, danach 50 Prozent pro Woche 40 Wochen lang.

Inzwischen ist Didier Clauss, der gern 1. Klasse auf die Malediven fliegt und gediegene Autos wie den BMW X5 und Audi Q7 fährt, bescheidener geworden.

Die Mindestsumme für den Fonds KOVERISK liegt bei 125.000 Euro. Mindestens 42 Millionen Euro soll KOVERISK als Venture Capital in europäische Firmen investieren. 8 Millionen Euro in die französische Softwarefirma Ices4D.com, 3 Millionen Euro in zwei Silizium-Minen in Bosnien-Herzegowina, 5 Millionen Euro in die luxemburgische Phanes AG für Strom aus Erneuerbaren Energien, 3 Millionen Euro zur Wiederbelebung bankrotter Firmen in Frankreich, 3 Millionen Euro in 7 Tankstellen in Florida, 3 Millionen Euro in Goldminen in Zimbabwe, 10 Millionen Euro in britische Stromfirmen, 5 Millionen Euro in Luxuswasser aus den französischen Pyrenäen, das zum Beispiel im Londoner Hotel Claridge für 60 Euro den Liter verkauft werde, oder 2 Millionen Euro in eine Schweizer Software-Schmiede, die an der Automatisierung des Back Office arbeitet.

Alles tolle Investment-Ideen, wenn sie nicht ausgerechnet von Didier Clauss kämen.

Didier Clauss hat gerade ein Insolvenzverfahren hinter sich gelassen, dass am 14. Mai 2005 in Leinfelden gegen ihn eingeleitet worden war. Frühestens 2015 bekommt er bei einem deutschen Bankhaus wieder einen Dispokredit oder eine Kreditkarte.

Didier Clauss schlug sich während der Insolvenz in Deutschland mit verschiedenen Firmen in Frankreich durch, von denen man heute nichts mehr hört: In Paris gab es eine Concept Zwei, in Mundolsheim eine Connexions Europeennes, in Kindwiller eine DC Beauty & Wellness, eine Franco Info Services Sarl und eine Media Consult 2000, in Achenheim eine Projekt Euro Metal und in Reichshoffen zwei englische Firmen namens Spikeship Elements Limited und Swesmain Limited.

2010 residierte Didier Clauss mit seinen beiden jüngsten Firmen Serdicom GmbH und New World Power AG (vormals Natural Wellness Power AG) in der Bürgenstockstraße 5 in Füringen (Stanstad) im schweizerischen Kanton Nidwalden. Beide Firmen befinden sich in Liquidation.

Die New World Power AG wurde am 17. April 2013 gar von Amts wegen aufgelöst, weil...

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