GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 13.02.2014

Klage gegen Deutsche Vermögensberatung AG wegen Falschberatung


Helmut Kohl gab das Verdienstkreuz, Reinfried<br /> Pohl (rechts) dankte mit Beiratsposten©DVAG
Helmut Kohl gab das Verdienstkreuz, Reinfried
Pohl (rechts) dankte mit Beiratsposten©DVAG
Professor Reinhard Pohl gilt als bester Verkäufer Deutschlands (manager magazin). Für sein Allfinanzkonzept erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Seine Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) in Frankfurt am Main ist mit rund 37.000 gebundenen selbständigen nebenberuflichen und hauptberuflichen Vermögensberatern und mehr als 6 Millionen Kunden die Nummer 1 unter den Finanzvertrieben in Deutschland. Zu seinen Partnern gehört die Deutsche Bank, Commerzbank, Santander Bank und die Allianz Global Investors Europe GmbH.

Für die Allianz Global Investors Europe GmbH aus Frankfurt übernahm die DVAG am 23. Oktober 2008 den Exklusivvertrieb des internationalen Immobiliendachfonds Allianz Flexi Immo C.

Die DVAG verkaufte bis zur Aussetzung der Ausgabe und Rücknahme von Anteilen, also dem Einfrieren des Fonds wegen massiver Liquiditätsprobleme, am 18. April 2012 genau 465.493 Anteile mit einem Fondsvermögen von 133,2 Millionen Euro und kassiert dafür weiterhin jedes Jahr eine separate Vertriebsgebühr (sie nennt sich seit dem 1. Juli 2013 Pauschalvergütung) von 1,34 Prozent.

Convent Die Anleger können ihre Anteile nicht zurückgeben, die Ausschüttung zum 1. Oktober 2013 in Höhe von 4,7 Prozent wurde nicht ausgezahlt, sondern thesauriert (einbehalten und verrechnet), die Wertentwicklung der Anteile ist an den Börsen von 104 Euro auf rund 84 Euro Ausgabepreis pro Anteil gesunken. Der Wert des Fonds sank von Februar 2009 bis zum Februar 2014 um 6,63 Prozent.

Eine Anlegerin, der von ihrem DVAG-Berater im Jahre 2010 Anteile am Allianz Flexi Immo C. trotz Immobilienkrise verkauft wurde, lässt sich das nicht bieten. Sie hat die Deutsche Vermögensberatung AG nun beim Landgericht Frankfurt auf Falschberatung verklagt und verlangt Schadensersatz.

Das Landgericht hat die Klage angenommen und die mündliche Verhandlung gegen die DVAG für Ende März 2014 anberaumt.

Der Berliner Rechtsanwalt Dr. Thomas Storch, der die Anlegerin vertritt, begründet die Falschberatung der Deutschen Vermögensberatung AG so:

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