GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 03.03.2014

Euroway1: Nepp mit 8.000 Euro Makler-Verdienst


Convent "Donnerwetter, da musst Du hingehen", dachte sich eine Soft Commodity Traderin aus Darmstadt, als sie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Darmstädter Echo studierte. In beiden Zeitungen suchte eine Frankfurter Firma namens Euroway1 neben- und hauptberufliche Wohnungsmakler unter der Überschrift: "Gute Außendienstler im Immobilienverkauf". Der Monatsverdienst liege bei mindestens 8.000 Euro.



Dazu musste man nur sonntags zu einem kostenlosen Seminar vorbeikommen. Zur Auswahl standen Frankfurt, Mannheim und Darmstadt.

Die Darmstädterin entschied sich für ihre Heimatsstadt. An der angegebenen Adresse befand sich auch das Merkur-Hotel. Doch die Schulung fand daneben statt, in einem Aufenthaltsraum eines ehemaligen Gewerkschaftshauses.

"Es empfingen uns ein junger und ein älterer Herr", erinnert sich die Traderin. "Bis heute weiß ich aber nicht, wie die hießen. Die Namen wurden nur genuschelt. Aber das Referat war fantastisch aufgemacht, mit tollen Bildern und Berechnungen."

Es ging um Eigentumswohnungen für "Normalverdiener" in Ostdeutschland für einen Preis von 90.000 bis 120.000 Euro. Die seien für Arbeitnehmer mit allen Fördermitteln und Steuervergünstigungen, die es dazu geben würde, "praktisch so gut wie umsonst!"

Euroway1 habe mehrere Wohnungen im Zentrum von Plauen, einer sächsischen Handwerkerstadt (Plauener Spitze) im Vogtland.

Convent Euroway würde mit einer Bank zusammenarbeiten, die die fremdvermieteten Wohnungen voll finanzieren würden. Man bräuchte nur noch Käufer dazu finden.

Daher wolle Euroway sofort Makler einstellen. Für jede vermittelte Wohnung bekomme man 2.000 Euro. Und weil in Plauen viele Wohnungen angeboten würden, könne man locker vier Wohnungen im Monat vermitteln und hätte so einen Verdienst von schnellen 8.000 Euro.

Die internetversierte Soft Commodity Traderin googelte sofort auf dem Smartphone, dass in dem genannten Städtchen Wohnungen der angebotenen Größe (um die 70 Quadratmeter Wohnfläche) höchstens 30.000 bis 35.000 Euro kosten.

Bei dem Kreditangebot der nicht genannten Bank hätte ein etwa 40-jähriger Mann die gekaufte Wohnung zum überhöhten Preis frühestens mit 80 Jahren abbezahlt, hat sie mal durchgerechnet.

"Darüber verlor der junge Mann, der den Vortrag hielt, natürlich kein Wort", berichtete die Traderin dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

"Die Anwesenden sollten..."

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