GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 29.04.2014

FMA-Strafanzeige gegen GetBucks Invest GmbH wegen Microfinance Anleihe


Lutz Seebacher,<br /> Geschäftsführer der<br /> Microfinance-Anleihe-<br />Emittentin<br /> Getbucks Invest<br /> GmbH aus Wien
Lutz Seebacher,
Geschäftsführer der
Microfinance-Anleihe-
Emittentin
Getbucks Invest
GmbH aus Wien
Lutz Seebacher, Geschäftsführer der GetBucks Invest GmbH aus Wien, einer Tochter der vor drei Jahren auf Mauritius gegründeten Online-Kleinkredit-Teilbank GetBucks Invest Limited, versteht die Aufregung um seine am 10. Dezember 2013 begebene Microfinance Unternehmensanleihe mit einem geplanten Volumen von 30 Millionen Euro, einer dreijährigen Laufzeit und einer jährlichen Verzinsung von 11 Prozent nicht.

Mit der Firmenanleihe will die Teilbank GetBucks Invest Limited, an der der Gründer, Vorstand und Aktionär des Wiener Fondsanbieters C-Quadrat Investment AG, Alexander Schütz, mit 20 Prozent beteiligt ist, in Kenia, Botswana, Malawi, Simbabwe und Spanien an Privatpersonen mit fixem Einkommen und Sozialversicherungsnummer (meist Mitarbeiter einer öffentlichen Institution) Kredite für eine Ausbildung oder Konsumbedürfnisse oder Begräbnisse oder Arztkosten ausreichen.

Die ausgereichten Mikrokredite schwanken bei einer Laufzeit von 10 bis 12 Monaten zwischen 36 und 1.800 Euro. Als Zinsen werden von den Kreditnehmern zwischen 15 und 80 Prozent verlangt, da die Kredite nicht in Euro oder Dollar, sondern in Landeswährung wie Rand oder kenianische Schilling ausgegeben werden und hohen Währungskursverlusten unterliegen können.

"Von Anfang an war geplant, dass wir jeden Monat nur so viel Geld einsammeln, wie wir auch selbst wieder verborgen können. Die Idee und ideal für uns wäre gewesen, so im Monat 4 Millionen Euro einzusammeln. Und wir liegen da ganz im Plan", sagte Lutz Seebacher heute dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Dennoch drohen dem Geschäftsführer nach dem österreichischen Kapitalmarktgesetz nun bis zu zwei Jahren Haft.

Convent Denn, wie der Mediensprecher der Wiener Finanzmarktaufsicht FMA, Klaus Grubelnik, heute GoMoPa.net mitteilte, hat die FMA eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt, weil die GetBucks Invest GmbH ihre Mikrofinance-Unternehmensanleihe öffentlich an der Wiener Börse anbot und auch in österreichischen Medien groß bewarb, zuletzt in Anzeigen am Ostersonntag, obwohl die GetBucks Invest GmbH dieses laut ihrem in Luxemburg eingereichten und gebilligten Anleiheprospekt nur bis zum 1. Februar 2014 hätte tun dürfen und nicht darüber hinaus.

"Ich habe von der FMA auch nicht mehr Informationen bekommen, außer der Presseaussendung, die ich gesehen habe. Ich habe das mittlerweile an unseren Anwalt weitergegeben, den ich mit der Erstellung des Prospekts beauftragt hatte. Er hat sich aber noch nicht zurückgemeldet, weshalb ich mich noch nicht zu Einzelheiten äußern kann", sagte Seebacher gegenüber GoMoPa.net.

FMA-Sprecher Klaus Grubelnik führte aus:

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