GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.05.2014

Betrugsgeständnis und Namensänderung von SHB Erlenhofpark in SonnenHöfe Unterhaching


Auf der Gesellschafterversammlung des geschlossenen Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG aus dem bayerischen Aschheim (Einsteinring 28) vor einer Woche ging es hoch her.

Der Beiratsvorsitzende und Anlageberater Bernhard Biel gestand, dass "die Anlageberater gelogen und betrogen" hätten, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net übereinstimmtend aus unterschiedlichen Quellen erfuhr. Dennoch sollen die Anleger weitere 50 Millionen Euro in den unrentablen Fonds pumpen, so der Beschluss.

Der Fonds soll außerdem einen Sanierungsbeitrag an die Objektgesellschaft des Erlenhofparks (Gewerbezentrum Unterhaching Landthaler AG & Co. KG im Einsteinring 28 in Aschheim) leisten und auf die Zinsen für ein ausgereichtes Darlehen in Höhe von maximal 20 Millionen Euro verzichten.

Außerdem soll der Fonds dem Treuhänder Prudent Treuhand Vermögensverwaltungs GmbH aus Pöcking in Oberbayern die Kosten bezahlen, mit der die Prudent Treuhand 7 anhängige Klagen von Anlegern mit einem Streitwert von rund 100.000 Euro abwehren könne. Ansonsten würde der Treuhänderin mit einem Stammkapital von 25.000 Euro die Insolvenz drohen.

Eine nennenswerte Gegenwehr zu den Beschlußvorlagen von Anlegern gab es nicht. Es war ja kaum ein Anleger anwesend.

Manfred und Jochen Resch aus Berlin<br /> vertreten Erlenpark-Kommanditisten
Manfred und Jochen Resch aus Berlin
vertreten Erlenpark-Kommanditisten
Warum nun außerdem eine ordentliche Gesellschafterversammlung von Fondsmanager Gerd Dombrowski (57) aus Dietramszell in Bayern mit Kosten in Höhe von 20.000 bis 25.000 Euro beziffert wird und weshalb daher die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG aus Aschheim künftig nur noch alle zwei Jahre eine Generalversammlung abhalten soll und damit den Anlegern nur noch alle zwei Jahre Gelegenheit gibt, Beschlüsse zu fassen, erschließt sich angesichts der leeren Stühle auf der letzten Versammlung vor wenigen Tagen kaum.

Nur 80 der 6.800 Kommanditisten sind der Einladung am 30. April 2014 ins Hotel RAMADA in München von 10 bis 17 Uhr gefolgt, weshalb die Stimmrechte laut Gesellschaftsvertrag auf die Prudent Treuhand Vermögensverwaltung GmbH von Rechtsanwalt Werner Seltmann (65) aus Pöcking übergingen. Aber nicht mal der Treuhänder erschien persönlich, sondern übertrug wiederum alle Stimmrechte (80 Prozent) auf den Beirat der Fondsgesellschaft.

Der war anwesend und konnte nun mit dem Beiratsvorsitzenden Bernhard Biel an der Spitze praktisch alleine beschließen, wie es mit dem Fonds, der sich in Finanznöten befindet, weitergehen soll.

Aber konnte der Beirat überhaupt die Interessen der Anleger vertreten?

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