GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 24.06.2014

Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH: Wo sind 4 Millionen Euro Kundengelder?


Helena Winker, ange-<br />stellte Rechtsanwältin<br /> bei Dr. Schulte und<br /> Partner mbB in<br /> Berlin Marienfelde
Helena Winker, ange-
stellte Rechtsanwältin
bei Dr. Schulte und
Partner mbB in
Berlin Marienfelde
Wer der Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH aus dem Kurfürstendamm 69 in Berlin Charlottenburg einen Rückkaufswert seiner Lebensversicherung in Höhe von 9.000 Euro überließ, erhielt sofort 2.000 Euro ausbezahlt und sollte zehn Jahre lang jeden Monat rund 180 Euro überwiesen bekommen. Aus 7.000 Euro sollten so 21.600 Euro werden, somit hätte sich das Kapital verdreifacht. Die Pecus nannte das "Vergoldung".

Für die Geldvermehrung sollte die Schweizer Muttergesellschaft Impara Finance AG aus dem Balbweg 5 in Wollerau sorgen. Den Vertrieb des Policenankaufs übernahm die Gesellschaft Amesa AG mit selber Adresse in der Schweiz. Beide Gesellschaften hatten denselben Verwaltungsrat: den Schweizer Josef Fuchs aus Freienbach.

"Die Amesa AG soll die Produkte der Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH vertrieben und die Pecus als seröses Unternehmen mit rentablen Produkten angepriesen haben", teilte Rechtsanwältin Helena Winker von der Anlegerschutzkanzlei Dr. Schulte und Partner mbB aus Berlin Marienfelde dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mit. Sie hat in diesem Jahr eine "Anlegergemeinschaft Pecus" gegründet, um zu ergründen, wo die rund 4 Millionen Euro hingekommen sind, die mehrere Hundert Anleger seit 2009 der Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH anvertraut hatten.

Im Oktober 2012 hatte die Pecus jegliche Monatszahlungen angeblich aus Steuergründen eingestellt, versprach aber, bis zum 30. Oktober 2013 alle Kundengelder rückabzuwickeln.

Doch stattdessen stellte die Pecus Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH im Dezember 2013 beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens (Aktenzeichen 36 p IN 2671/13). Am 21. Januar 2014 ordnete das Amtsgericht die Sicherung aller Vermögenswerte an.

Es war offenbar zu spät:

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