GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.07.2014

Pech für ausgestiegene Teilhaber: Takestor AG (vormals AKESTOR AG) holte sich Vollstreckungsschutz


Der Berliner Rechtsanwalt<br /> Dr. Sven Tintemann<br /> warnt seit 2003 vor einer<br /> stillen Beteiligung an<br /> der heutigen Takestor<br /> AG: Produkte, die die<br /> Welt nicht braucht © Dr.<br /> Schulte und Partner<br /> Rechtsanwälte mbB
Der Berliner Rechtsanwalt
Dr. Sven Tintemann
warnt seit 2003 vor einer
stillen Beteiligung an
der heutigen Takestor
AG: Produkte, die die
Welt nicht braucht © Dr.
Schulte und Partner
Rechtsanwälte mbB
Die stillen Teilhaberschaften der Takestor AG aus Gießen, die der Bad Homburger Unternehmer Dieter Balz (72) 1992 gründete und deren Name etliche Male wechselte (Balz Concept AG, BAF AG, Balz AG und AKESTOR AG) sollten Kleinsparern (50 Euro Minimum im Monat, Mindestdauer 7 Jahre, aber auch 18 Jahre) jedes Jahr 5 Prozent Rendite aus Immobiliengeschäften bringen. Wer das Geld stehen ließ, sollte gar eine Rendite von 9 Prozent im Jahr bekommen.

Die Beteiligungen wurden von Vertriebsgesellschaften wie Unit Finanzservice aus dem Berliner Raum (mehrere Hundert verkaufte atypisch stille Teilhaberschaften) als so sicher wie ein Sparbuch verkauft, wie der Berliner Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte mbB aus Berlin Marienfelde dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mitteilte.

Von der Sparbeteiligung kann nun aber niemand mehr etwas abheben. Die Takestor AG hat am 12. Juni 2014 am Amtsgericht Gießen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt, Aktenzeichen 6 IN 89/14. Dadurch erlangte die Takestor AG sofortigen Vollstreckungsschutz, braucht nichts mehr auszahlen. Umgekehrt müssen die Anleger dennoch ihre gezeichneten Beteiligungssummen weiter einzahlen. Der letzte veröffentlichte Jahresabschluss gilt für das Jahr 2008 und weist rund 5,1 Millionen Euro ausstehende Einlagen auf das atypisch stille Beteiligungskapital aus (Vorjahr rund 7,6 Millionen Euro). Demnach zahlen die stillen Teilhaber jedes Jahr rund 2,5 Millionen Euro ein.

Dennoch schrumpfte das atypisch stille Beteiligungskapital von rund 6,2 Millionen Euro im Jahr 2007 auf nur noch rund 3,3 Millionen Euro im Jahr 2008. Gezeichnet waren 2008 rund 24 Millionen Euro, wovon rund 16 Millionen eingezahlt waren.

Die Sachanlagen der Takestor AG betrugen aber nur rund die Hälfte der eingezahlten Gelder, nämlich 8,5 Millionen Euro im Jahr 2008 (Vorjahr noch rund 9 Millionen Euro).

Die Bilanzverluste wuchsen von minus rund 1,8 Millionen Euro im Jahr 2007 auf rund minus 2,2 Millionen Euro.

Viele stille Teilhaber waren...

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