GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 14.07.2014

MPC Flottenfonds III: Juristischer Ärger um Erfolgsfonds


(sa) Im Gegensatz zu Anlegern anderer Schiffsfonds kamen die Anleger der MPC Flottenfonds III Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG mit einem blauen Auge aus der globalen Schifffahrtskrise. Ihnen winken weder Total- noch Teilverluste auf ihr Investment, sondern auskömmliche Renditen. Trotzdem droht dem Fondsmanagement juristischer Ärger. Gegen die Geschäftsführung laufen Strafanzeigen wegen Untreue.

Im Herbst 2013 erhielten die 7.800 Anleger des MPC Flottenfonds III (MPC Flottenfonds III Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Palmaille 67, 22767 Hamburg) Neuigkeiten zu ihrer Beteiligung. Der Fonds war, anders als vergleichbare Produkte, bisher nicht in Schieflage geraten, da es einen Festchartervertrag mit der Reederei Maresk gab, der bis 2016 noch für auskömmliche Renditen sorgen würde. Dennoch schlug das Fondsmanagement ein vorzeitiges Vertragsende der Beteiligung vor.

Im Schreiben der TVP Treuhand, die das Kapital der Anleger treuhänderisch verwaltet, wurden drei Varianten vorgeschlagen. Bei vorzeitiger Auflösung solle der Gesamtrückfluss 152,5 Prozent auf das Kommanditkapital betragen. Bei Laufzeitende 2016 würde die Rendite bei 157,3 Prozent liegen. Der Gesamtrückfluss bei Laufzeitende 2020 würde hingegen nur 144,4 Prozent betragen, da Maersk nach Ablauf der Festcharterfrist geringere Charterraten zahlen müsste. Zudem hätte der Reeder die Möglichkeit die Fondsschiffe nach Ausübung aller Verlängerungsoptionen zu einem Festpreis von 50 Millionen US-Dollar zu übernehmen.

Der Vorschlag des Fondsmanagement, nach Verhandlungen mit dem Reeder lautete: Maersk zahle einen Betrag von 39 Millionen US-Dollar an MPC, verzichte auf die Verlängerungs- und Kaufoption und garantiere einen festen Kaufpreis für den Verkauf der Fondsschiffe in Höhe von 126 Millionen US-Dollar. Nachdem die Mehrheit der Anleger den Plänen zugestimmt hatte, machte sich das Fondsmanagement an die Umsetzung.

Doch die MPC-Geschäftsführung hatte ihre Rechnung ohne den Vertragsreeder E.R. Schiffahrt GmbH & Cie. KG gemacht.


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