GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 18.09.2014

US-Sanktionen gegen die DF Deutsche Forfait AG: Insolvenzgefahr und Millionenschäden


Convent Mit der Etablierung eines Fonds für Außenhandelsforderungen sowie einer Unternehmensanleihe wollte sich die DF Deutsche Forfait AG aus Köln 2013 mit hohen zweistelligen Millionenbeträgen kapitalisieren. Doch die US-Aufsicht machte dem DF-Management einen Strich durch die Rechnung und setzte das Unternehmen auf eine internationale Sanktionsliste.

Der erste Trade Finance Fonds aus dem Haus der DF Deutsche Fortait AG sollte ein Volumen von 50 Millionen Euro haben. Die Initiatorin warb im Mai 2013 aggressiv für den Nischenfonds, der überdurchschnittliche Renditen mit dem Handel und der Zwischenfinanzierung von Außenhandelsforderungen erwirtschaften sollte.

Das Geschäft mit der sogenannten Forfatierung funktioniert so, dass die DF Deutsche Forfait AG Außenhandelsforderungen von exportorientierten Unternehmen aufkauft, diese in ein marktfähiges Produkt umwandelt und im Anschluss weiterverkauft. Steve Hefft, der mit seinen Kollegen das Fondsgeschäft betreuen sollte, schrieb kurz vor Beginn der Platzierungsphase:

Zitat:


Unser Produkt ist auf geringe Volatilität sowie vergleichsweise hohe Renditen, die im Schnitt über denen der konventionellen Assetklassen liegen, zugeschnitten. Das spiegelt die Tatsache wider, dass unserem Fonds reale Warengeschäfte des grenzüberschreitenden Handels zugrunde liegen, der unter allen Marktbedingungen fortbestehen wird und ein geringeres Risiko aufweisen.


Das Management der Deutschen Forfait war sich sicher, dass die Platzierung des Fonds keinerlei Probleme darstellen sollte.

Convent Ihren Optimismus zogen die Initiatoren aus der Platzierung einer Unternehmensanleihe (WKN: A1R1CC, ISIN: DE000A1R1CC4), die innerhalb von einer Woche komplett an den Mann gebracht werden konnte. Insgesamt konnten 30 Millionen Euro bei Privat- und Institutionellen Anlegern eingeworben werden.

Die verkaufte Inhaberschuldverschreibung hat eine Laufzeit von sieben Jahren bis Mai 2020 und soll mit 7,875 Prozent verzinst werden. Die Anleihenerlöse sollten nach Angaben der DF Deutsche Forfait AG dazu genutzt werden, das Geschäftsvolumen für den Ankauf von Exportforderungen, vor allem mit Handelspartnern aus den Emerging Markets, von 680 Millionen mittelfristig auf 100 Millionen Euro zu steigern.

Der Ansturm auf die Anleihe war zum damaligen Zeitpunkt wenig verwunderlich, da die Deutsche Forfait das Jahr 2012 mit einer gesunden Bilanz und einem Gewinn von fast 2,5 Millionen Euro abschließen konnte.

Kaum waren die Anlegergelder eingeworben, war jedoch Schluss mit den erfolgreichen Geschäften.


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