GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 29.09.2014

Krise bei MPC Immobilienfonds: Millionenschäden und Strafanzeigen


(sa) Rund 7,9 Milliarden Euro von mehr als 180.000 Kapitalanlegern verwaltet das Emissionshaus MPC Münchmeyer Petersen Capital AG (Palmaille 67, Hamburg-Altona) nach eigenen Angaben. Trotz des "achtsamen und professionellen Managements" (Eigenwerbung) verbrennt MPC in den drei Kernsegmenten - Immobilien, Infrastruktur und maritime Investments - offensichtlich Millionenbeträge. Jetzt müssen sich die Hanseaten gegen Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen zur Wehr setzen.

Zu teuer gekauft? MPC Immobilien in den Niederlanden
Zu teuer gekauft? MPC Immobilien in den Niederlanden


Vor exakt einem Monat jubelte das Management der MPC Münchmeyer Petersen Capital AG. Der Umsatz sei im ersten Halbjahr um neun Prozent auf 15,8 Millionen Euro gestiegen, die Gewinne des Unternehmens und des Konzerns seien gestiegen. Vor allem im Segment Immobilien gäbe es tolle Neuigkeiten:

Zitat:


Im Immobilien-Bereich hat MPC Capital vor wenigen Wochen mit der dänischen Sparinvest-Gruppe ein Joint Venture gegründet, das Projekte für studentisches Wohnen in Deutschland entwickelt. In den Niederlanden hat die Tochtergesellschaft von MPC Capital die Managementgesellschaften der Immobilien-Fonds von ABN AMRO MeesPierson zum Jahresende 2013 vollständig übernommen. Zudem ist das Team der niederländischen Tochter in die Strukturierung von Transaktionen im Marktsegment der Büroimmobilien eingebunden, wo sie im März 2014 mit dem Erwerb des "Blaak 16"-Towers in Rotterdam einen ersten vielbeachteten Erfolg verbuchen konnte.


Die Tinte unter der Anlegerinfo war kaum trocken, da flog dem MPC-Management die eigene Jubelmeldung bereits um die Ohren.

Convent Insbesondere die Immobiliengeschäfte der niederländischen MPC-Tochter sorgen derzeit für massiven Unmut und werden in Zukunft Straf- und Zivilgerichte beschäftigen. Mindestens drei der MPC Holland Fonds sind derzeit in Schieflage: Holland 43, Holland 47 und Holland 53.

Die Holland- Immobilien-Fonds wurden den MPC-Anlegern als konservative Geldanlage verkauft, mit der Begründung, dass man ja in Immobilien, also Sachwerte höchster Qualität investiere. Im Prospekt fallen entsprechend oft Phrasen, die auf das Sicherheitsbedürfnis der Anleger abzielen, wie "konservativ kalkuliert", "hohe jährliche Ausschüttungen" oder "verlässliche Zusammenarbeit mit externen Partnern".

Es gehört offensichtlich zur Geschäftspolitik der MPC-Gruppe ihre Anleger über den tatsächlichen Stand ihres Investments möglichst lange im Unklaren zu lassen.


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