GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 18.11.2014

Wohnalternative AG: Chevalier Michael Graf von Roit zu Hoya und der fehlende Denkmalstempel


Convent (ss) - "Die Taubestraße 32 ist ein schönes, hochwertig saniertes und gepflegtes Mehrfamilienhaus in Leipzig Schönefeld-Abtnaundorf", heißt es in einem aktuellen Angebot auf Immonet.de für eine zentralbeheizte 2-Zimmer-Wohnung (62 Quadratmeter) im 1. Obergeschoß für 405 Euro warm und einer Mietkaution von 710 Euro.

Was das Mieterherz möglicherweise höher schlagen lässt, ringt den Eigentümern, die mit ihrem Geld die Sanierung der schönen Wohnungen erst ermöglichten, nur ein bitteres Lächeln ab.

Sie haben von der Wohnalternative AG aus der Hinrichsenstraße 16 in Leipzig eine denkmalgeschützte Eigentumswohnung als Kapitalanlage gekauft, um von einer erhöhten Steuerabschreibung nach Paragraph 7 i des Einkommensteuergesetzes zu profitieren.

Im Jahr der Fertigstellung und in den kommenden sieben Jahren können 9 Prozent der Baukosten abgesetzt werden. Danach können noch einmal 4 Jahre lang 7 Prozent der Baukosten beim Finanzamt geltend gemacht werden. Beim Kauf einer nichtdenkmalgeschützten Wohnung zur Vermietung an Dritte können nur 2 Prozent über 50 Jahre oder 2,5 Prozent über 40 Jahre eingereicht werden.

Convent Die 12jährige Steuervergünstigung gibt es aber erst, wenn die Wohnungen fertig saniert sind und das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege die sanierten Wohnungen auch abgenommen hat.

Die Berliner Anlegerschutzkanzlei HEE Rechtsanwälte aus Berlin Kreuzberg (Tempelhofer Ufer 11) beklagt, dass der Handlungsbevollmächtigte der Wohnalternative AG, Chevalier Michael Graf von Roit zu Hoya Ordo Sancti Sepulchri-Knights Malta (49) aus Senden in Nordrhein-Westfalen, und die Vorstandsvorsitzende der Wohnalternative AG, Claudia Ussat (37) aus Leipzig, für die Erwerber der Wohnungen im Objekt Taubestraße 32 keine Voraussetzungen zur Steuerabschreibung schaffen würden.

Die HEE Anwälte teilen dazu mit:

Zitat:


Im Falle des Objektes Taubestraße 32 ist auch nach der nun schon längere Zeit zurückliegenden Fertigstellung festzustellen, dass die Steuervorteile nach §7i EStG noch immer nicht erlangt werden können.

Convent Dies liegt insbesondere daran, dass die Wohnalternative AG verschiedenen Aufforderungen der Stadt Leipzig zur Vorlage der notwendigen Dokumente nicht nachgekommen ist.

Dabei hat sich nun herausgestellt, dass die denkmalschutzrechtliche Abnahme noch gar nicht erfolgt ist und hierzu sogar noch Restarbeiten durchgeführt werden müssen.

Ebenfalls wurden von der Wohnalternativen die Originalrechnungen für die Sanierungsarbeiten noch nicht vorgelegt.


Die Kaufvertrags- oder Kreditvertragssumme nützt den Käufern gegenüber den Finanzämtern wenig. Es werden nur die Baukosten steuerlich begünstigt.

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net versuchte heute, Chevalier Michael Graf von Roit zu Hoya und Claudia Ussat im gemeinsamen Büro in Leipzig zu erreichen. Doch...

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