GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 19.12.2014

Das Märchen vom Wunderkind, das 60 Millionen Euro an der Börse verdiente


Wunderkind oder Hochstapler? Mohammed<br /> Islam, Quelle: Zero Hedge
Wunderkind oder Hochstapler? Mohammed
Islam, Quelle: Zero Hedge
(ta) - Der 17-Jahre junge Mohammed Islam aus dem New Yorker Stadtteil Queens sorgte kürzlich weltweit für Schlagzeilen. Er behauptete mit dem Handel von Pennystocks innerhalb kurzer Zeit insgesamt 60 Millionen Euro verdient zu haben. Die Medien feierten den US-Teenager als "Finanz-Wunderkind" und "jungen Wolf of Wall Street". Nun gab der Junge kleinlaut zu, dass er sich die Geschichte nur ausgedacht habe - und damit weltweit die Medien an der Nase herumführte.

Die Geschichte von Mohammed Islam ließ diese Woche die Finanzwelt aufhorchen. Laut einem Bericht des New York Magazine soll der 17 Jahre alte Sohn einer Einwandererfamilie aus Bengalen rund 60 Millionen Euro an der Börse verdient haben. In der Geschichte mit dem Titel "Gründe um New York zu lieben" wurde der Schüler der Stuyvesant Privatschule in Manhattan als "junger Mulitmillionär" und "Finanz-Wunderkind" vorgestellt:

Zitat:


Eine unglaubliche Summe Geld für jeden, besonders für einen High-School-Schüler. Aber Gerüchten zufolge soll sie echt sein. Jeder in der Stuyvesant-High-School wusste, dass Mohammed, der ruhige Sohn bengalischer Einwanderer aus Queens und der Präsidenten des Investment-Klubs der Schule, ein Genie ist.


Der Mythos vom Tellerwäscher, der zum Millionär wurde

Der schüchterne Junge aus dem New Yorker Stadtteil Queens hatte angeblich bereits mit 17 Jahren genug Geld, um ein Apartment in Manhattan zu mieten und einen nagelneuen BMW zu kaufen, obwohl er noch nicht mal einen Führerschein hat. Deshalb müsse ihn sein Vater in dem Auto am Haus des Hedgefonds-Managers Paul Tudor Jones, den Islam als sein Vorbild bezeichnet, vorbeifahren, berichtete das New York Magazin weiter.

Angeblich interessiere sich sogar schon ein großer Hedgefonds für das Talent des Jungen und wolle ihm 120 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um es gewinnbringend an der Börse anzulegen. Kein Wunder, dass sich die Nachricht des Wunderkinds wie ein Lauffeuer verbreitete und namenhafte Wirtschaftsmagazine aus den USA und Europa Mohammed interviewen wollten. Selbst der Focus nahm die Geschichte begierig auf und schrieb:

Zitat:


Ein Schüler der New Yorker Stuyvesant High School hat alle Börsenprofis blamiert: In seinen Mittagspausen zockte Mohammed Islam mit Aktien. Dabei hat er richtig abgesahnt: Angeblich liegen umgerechnet gut 50 Millionen Euro auf seinem Konto. Ganz Amerika staunt über den 17-jährigen New Yorker


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