GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 23.01.2015

OGI AG: "Unser Konzept ist 100 Prozent abgesichert"


(sa) - Kurze Laufzeiten, zweistellige Renditen und maximale Sicherheit - das sind die Versprechen der 2010 gegründeten Oil & Gas Invest AG (OGI AG) aus Frankfurt am Main. Aktuelle, kritische Berichte der Regionalzeitung HAZ sowie des umstrittenen Anlegerschutzvereins "Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstsein e. V." sorgen derzeit für Verunsicherung bei Anlegern der OGI AG. GoMoPa.net sprach mit dem OGI-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Wagentrotz über die Vorwürfe und das Sicherheitskonzept der Gesellschaft.

Jürgen Wagentrotz, CEO der OIL & GAS INVEST AG (OGI AG)
Jürgen Wagentrotz, CEO der OIL & GAS INVEST AG (OGI AG)

GoMoPa: Herr Wagentrotz, Sie versprechen ihren Anlegern eine Rendite von neun Prozent und mehr, mit Investments in Ölförderanlagen in den USA. Das Ganze auch noch mit einem Sicherheitspolster ausgestattet. Das klingt nach der berühmten Eierlegenden-Wollmilchsau.

Wagentrotz: Schön gesagt, aber das genannte Tier gibt es ja bekanntlich nicht. Unser Konzept ist aber tatsächlich zu 100 Prozent abgesichert und bietet gleichzeitig attraktive Renditechancen.

Wir werden mit unseren Erdöl-Explorationen sehr hohe Renditen erzielen. Mehrere seismographische Gutachten haben nachgewiesen, dass auf unseren Claims Erdölvorkommen von mehr als 100 Millionen Barrel liegen. Das ist bares Geld, das dort im Boden liegt. Je nach Ölpreis reden wir derzeit über bis zu 10 Milliarden Euro in Erdöl, die wir in den nächsten Jahren fördern können.

GoMoPa: Das ist ja alles schön und gut. Bei dem derzeitigen Ölpreisverfall lohnen sich solche Projekte doch gar nicht.

Wagentrotz: Das ist inkorrekt. Wir müssen grundsätzlich zwischen verschiedenen Fördermethoden und deren Kosten unterscheiden. Bei unseren Projekten handelt es sich ausschließlich um Onshore-Explorationen.

Diese sind grundsätzlich deutlicher kostengünstiger als Offshore-Förderung. Dafür ist die Größe der Ölfelder deutlich kleiner, weshalb die großen Konzerne sich häufig auf die großen Offshore-Felder konzentrieren.

Kleinen Unternehmen öffnet sich hierdurch die Möglichkeit extrem attraktive und rentable Claims auszubeuten, die für Major-Unternehmen nicht die notwendige Mindestprojektgröße aufweisen.

Im Onshore-Bereich haben wir Produktionskosten, die häufig deutlich unter fünf US-Dollar für die Förderung betragen. Die Gesamtkosten liegen in der Regel unter 15 US-Dollar.

Ist sogenanntes Fracking notwendig, steigen die Kosten je nach Beschaffenheit des Ölfelds und dem notwendigen Druckaufbau - Fracking ist nämlich eine Technik um den Druck in einem Ölfeld zu erhöhen, um das Öl aus dem Boden zu bekommen - auf 20 bis 30 US-Dollar.

Sie sehen, dass für die Onshore-Förderung der aktuelle Ölpreis völlig ausreichend ist, um profitabel arbeiten zu können. Anders sieht es im Offshore-Segment aus. Dort liegen die Förderkosten häufig bei über 60 US-Dollar so, dass derzeit die Förderung unrentabel ist. Davon liest man ständig in der Presse.

Werden allerdings Projekte auf Eis gelegt, sinkt mittelfristig die Produktion und der Preis für Erdöl steigt wieder. So funktioniert die Marktdynamik. Der von Ihnen angesprochene Preisverfall hat übrigens vor allem mit dem sehr günstigen Erdöl zu tun, welches derzeit in den USA gefördert wird.

Zudem ist die Weltwirtschaft in den letzten Jahren eher schwach gewachsen, was tendenziell negativ für die Ölpreisentwicklung ist. Mittelfristig erwarten wir aber wieder deutlich höhere Preise. In der Branche rechnen viele mit einem Preisanstieg in den nächsten 15 bis 20 Jahren auf 200 US-Dollar pro Barrel. Wir rechnen in den aktuellen Finanzplanungen trotzdem nur mit einem Preis von 45 US-Dollar je Barrel, der in den Folgejahren schrittweise wieder auf rund 100 US-Dollar steigen sollte.

GoMoPa: Sie werben damit, dass Sie für das Risikokapital der Anleger privat haften. Können Sie die Rückzahlung garantieren?

Wagentrotz: Ja, ich hafte mit meinem privaten Vermögen. Durch den Aufbau und Verkauf eines großen Onlinecasinos, sowie meinen weiteren unternehmerischen Tätigkeiten, konnte ich ein gewisses Vermögen erlangen, das in jedem Fall ausreicht, um alle Ansprüche zu bedienen, ohne dass ich im schlimmsten Fall auf Sozialhilfe landen würde. Wie Sie sehen, sind es nicht die Anleger, die ein Risiko tragen, sondern ich als Chef der OGI AG.


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