GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.02.2015

S.W. Immo-Fonds 2051 Vermögensverwaltungsgesellschaft: Nach Mondpreisen, nun Mahnbescheide


Geschäftsführer<br /> Heiko Schafheutle<br /> © Tennisclub<br /> Markdorf e.V.
Geschäftsführer
Heiko Schafheutle
© Tennisclub
Markdorf e.V.
(ss) - Mit Mahnbescheiden fordert Heiko Schafheutle (42), Geschäftsführer und Sohn des verstorbenen Firmengründers Werner Schafheutle, von den atypisch stillen Teilhabern des 1997 aufgelegten Südwest S.W. Immo-Fonds 2051 Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG aus Markdorf in Baden-Württemberg weitere Einzahlungen ein.

Und zwar auch von denen, die schon 2006 gekündigt hatten, nachdem bekannt wurde, dass die Anleger im Prospekt über die wahren Verflechtungen und wirtschaftlichen Interessen getäuscht wurden.

Bis zum Jahr 2012 haben die 8.775 Kommanditisten rund 14,2 Millionen Euro in den geschlossenen Immobilienfonds eingezahlt. Noch ausstehend, also weiter in Raten an die Fondsgesellschaft zu zahlen, waren zu diesem Zeitpunkt noch rund 11 Millionen Euro.

Rechtsanwalt<br /> Christian Heinrich<br /> Röhlke aus<br /> Berlin © Röhlke
Rechtsanwalt
Christian Heinrich
Röhlke aus
Berlin © Röhlke
Der Berliner Anlegerschutzanwalt Christian Heinrich Röhlke rät, gegen die Mahnbescheide vorzugehen und auch Schreiben zur Weiterzahlung des Ratensparplans rechtlich prüfen zu lassen.

Denn, so Röhlke gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net:

Zitat:


Zwischenzeitlich hat allerdings das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe entschieden, dass der Emissionsprospekt der S.W. 2051 anlegertäuschend ist.

Nach Ansicht des OLG Karlsruhe sind insbesondere die Verflechtungen innerhalb der S.W. Unternehmensgruppe unzureichend dargestellt und auch nicht genug darauf hingewiesen worden, dass die von den Fonds erworbenen Immobilien möglicherweise zu einem nicht marktgerechten Preis gekauft wurden.

Dieser Verdacht lag nahe, da die gesamte S.W. Immobiliengruppe um den verstorbenen Firmengründer Schafheutle vorrangig eigene Immobilien in die Fonds hineinverkauft hat.


Rechtsanwalt Wilhelm<br /> Lachmair © Kanzlei<br /> Lachmair & Kollegen
Rechtsanwalt Wilhelm
Lachmair © Kanzlei
Lachmair & Kollegen
Der Münchener Anlegerschutzanwalt Wilhelm Lachmair hatte die Sache im Jahr 2006 aufgedeckt und sprach dabei von Mondpreisen, die der Fonds für Immobilien bezahlte, die den Fondsinitiatoren gehörten.

Dafür haben dieselben Hintermänner auch noch Mietgarantien gegeben, die laut Lachmair nur zu 80 Prozent eingehalten wurden. Viele Wohnungen zumeist im Osten standen leer.

Die Gutachten dafür durch den Diplom-Ingenieur Martin Widmann aus Tettnang seien laut Lachmair sehr dürftig und ein bezahltes Auftragswerk der Südwest Gruppe gewesen.

Hier die vollständige Mondpreis-Analyse von Lachmair:

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