GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.12.2015

Verkaufen oder Rückabwickeln: HTB Sechste Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG?


Rechtsanwalt Jens Graf<br /> © Jens Graf Rechtsanwälte
Rechtsanwalt Jens Graf
© Jens Graf Rechtsanwälte
Anleger der gefloppten HTB Sechste Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG aus der Deichstraße 1 in Bremen haben ein Angebot erhalten, wonach sie ihre Beteiligung für einen 1 Euro nebst "Besserungsabrede" verkaufen können und damit angeblich von Ansprüchen aus der Rückforderung erhaltener Ausschüttungen freigestellt werden. Mit diesem Angebot verzichtet der Anleger aber zugleich auch auf jedwede Ansprüche im Zusammenhang mit seiner Beteiligung.

Der Kaufvertrag soll eine "Haftungsfreistellung" enthalten und vor Rückforderungen der spärlichen bisherigen Ausschüttungen schützen.

Der geschlossene Schiffsfonds HTB Sechste Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG wurde im Jahre 2006 von der HTB Hanseatische Fondstreuhand GmbH aufgelegt, beitrittswillige Anleger konnten sich als Kommanditisten daran beteiligen. Bislang haben die beigetretenen Kommanditisten zirka 17 Prozent ihrer Investitionssumme als Ausschüttung ausgezahlt erhalten.

"Doch Vorsicht ist angezeigt", meint Rechtsanwalt Jens Graf aus der Königsallee 52 in Düsseldorf:

Zitat:


Vorteil des Angebots soll die "Sicherung gezahlter Ausschüttungen" sein. Nach der Rechtslage kann es zu sogenannten Rückforderungen eigentlich nur bei einer Insolvenz des Fonds kommen, schwerlich aber bei der angestrebten Liquidation.

Die scheinbare Selbstlosigkeit der HTB könnte sich also auch als vorgeschobenes Argument zur Förderung der Verkaufsbereitschaft verunsicherter Anleger erweisen.


Anwältin Olivia Holik<br /> © Rechtsanwaltskanzlei<br /> Olivia Holik, Berlin
Anwältin Olivia Holik
© Rechtsanwaltskanzlei
Olivia Holik, Berlin
Nach Meinung der Berliner Rechtsanwältin Olivia Holik aus Charlottenburg (Schlüterstraße 29) wäre eine Rückabwicklung der Anlage möglicherweise die bessere Alternative für den Anleger als ein Ramschverkauf der Kommanditanteile.

Eine Überprüfung der eventuellen Ansprüche wegen einer fehlerhaften Anlageberatung könnte sich nach Auffassung von Rechtsanwältin Holik lohnen.

Ein Teil- beziehungsweise Totalverlust der Kommanditbeteiligung ist nicht ausgeschlossen, darüber hinaus steht die Frage im Raum, was mit den erhaltenen Ausschüttungen passiert, wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet wird:

... Fortsetzung » lesen.

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?
 



 

Beitrag zum Thema
»HTB

Kategorie zum Thema
» Fonds - Informationen

 

Copyright 2000 - 2017 by Goldman, Morgenstern & Partners LLC - GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net)