GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 06.03.2017

Deutsche Cannabis AG und DCI Cannabis Institut GmbH: Hanf-Dampf in allen Gassen?


Convent Anfang dieser Woche will der Bundespräsident das Cannabis-Gesetz unterzeichnen, das dann mitte des Monats März 2017 in Kraft treten soll. Dann gibt es Cannabis für Schmerzpatienten auf Rezept bei jedem Arzt und bei jeder Apotheke.

Bauernverbände und Landwirte wittern bereits das große Anbaugeschäft. Und auch Graumarktakteure wollen an einem Cannabis-Legalisierungs-Hype teilhaben. Sie sollen angeblich versuchen, die medizinische Nutzung von Cannabis, die jetzt 20 Jahre lang hart erkämpft wurde, für irgendwelche Zwecke zu nutzen, die damit gar nichts zu tun haben sollen, wie sich ein Branchenkenner gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net ärgert.

Die Deutsche Cannabis AG etwa. Im Jahr 1999 als F.A.M.E. AG für Film- und Musikproduktion in Berlin gegründet. Das Berliner Beteiligungsunternehmen spezialisierte sich dann auf Aktien von Solarparks und Betreiben von Photovoltaikanlagen, ist laut Hanf Journal aus Berlin-Prenzlauer Berg jedoch damit 2013 insolvent gegangen.

Im September 2014 wurde von den Aktionären dann die Umstellung auf Cannabis beschlossen. Ein Pennystock-Unternehmen nun, das in die Poppenbüttler Hauptstraße 3 in Hamburg-Poppenbüttel umgezogen ist und das mit immer neuen Meldungen für immer neue Aktienkursschübe sorgt, die, nachdem die Meldungsmacher abgesahnt haben sollen, zum Nachteil der Käufer immer wieder in den Keller fielen.

Der neue Aufsichtsratschef Lutz Petrowsky (47) aus Norderstedt in Schleswig-Holstein soll laut Schweizer Tagesanzeiger einer alten Aktienpusher-Connection um den inzwischen verurteilten Hamburger Rüdiger Friedrich Günther Beuttenmüller (47) angehört haben. Doch dazu später mehr.

Im grünen Goldrausch befindet sich auch das Start up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH aus der Sandrartstraße 16 in München, das am 13. Februar 2015 als Firma c quadrat UG (haftungsbeschränkt) in der Burgstraße 12 in München gegründet wurde und von Wenzel Vaclav Cerveny (55) aus der bayerischen Gemeinde Kirchseeon (9.500 Einwohner) geleitet wird.

Der ehemalige Landtagskandidat der Bayernpartei hatte sich schon 2015 vergeblich für eine Legalisierung von Cannabis in Bayern eingesetzt und ist Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern, einer Konkurrenz zum Deutschen Hanfverband von Georg Wurth aus Berlin-Prenzlauer Berg (Rykestraße 13). Der Cannabis-Verband Bayern betreibt in der Morassistraße 4 in München den Bioladen "Hanf".

Cerveny stellt sich als der große Cannabis-Experte dar und soll gerade versuchen, die ganze Kifferszene abzuzocken, wie ein Szene-Insider GoMoPa.net mitteilte. Cerveny sammelt seit 1. März 2017 über die Crowdfundingplattform Transvendo 1 Million Euro Nachrangdarlehen für ein angebliches erstes deutsches Therapie- und Informationszentrum zu Cannabis ein, das er in München bauen will und auf dessen Gelände er auch Hanf anbauen möchte. Die DCI Cannabis Institut GmbH hofft auf eine Anbaugenehmigung der staatlichen Cannabis-Agentur des Bundes in Bonn.

Dabei soll Cerveny von Therapie Null Ahnung haben. Er sei von Hause aus Kneipenwirt und soll Kiffer mit allen möglichen Kifferutensilien ausstatten. Das hat alles mit Konsum zu tun. Aber mit medizinischer Nutzung soll das so gut wie gar nichts zu tun haben, berichtet der Szene-Kenner.

In der Kifferszene hat er jedoch große Anhänger und gutgläubige Geldgeber:

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