GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 28.03.2017

Die Rolle der Kanzlei CMS Hasche Sigle beim Unister-Kreditbetrug


Convent Es ist eine unglaubliche Geschichte, die sich da im Sommer 2016 abspielte.

Die Chefs von Unister aus Leipzig, einem der größten deutschen Internet-Unternehmen, fielen auf einen Rip-Deal-Betrug herein.

In Venedig ließen sie sich einen Koffer mit Falschgeld unterjubeln. Eine erstaunliche Rolle spielte dabei auch die Wirtschaftskanzlei, von der sich Unister hatte beraten lassen: die CMS Hasche Sigle Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB.

"Die haben nach meinen Schätzungen im Laufe der Jahre mit Unister Millionen verdient", sagte ein Insider im Hinblick auf CMS Hasche Sigle zu Netz-Trend.de.

Ausgerechnet diese Beratungsfirma mit Sitz in Berlin soll den vierseitigen Kreditvertrag zum Rip-Deal-Betrug geprüft haben, auf welchen Unister-Chef Thomas Wagner später hereinfiel, hieß es beim dritten Verhandlungstag am 15. März 2017 in Leipzig.

Convent Dort läuft derzeit der Prozess gegen den Finanzberater Wilfried Schwätter aus Unna in Nordrhein-Westfalen, der den Rip-Deal an Thomas Wagner sowie einen weiteren Rip-Deal an eine Architektin vermittelt haben soll. Dem 69-jährigen Wilfried Schwätter wird vorgeworfen, das betrügerische Kreditgeschäft mit dem angeblichen israelischen Diamantenhändler Levy Vass für Thomas Wagner eingefädelt zu haben.

Laut Anklage hatte der Unister-Chef im Sommer 2016 dem Diamantenhändler Levy Vass in Venedig 1,5 Millionen Euro in Bar übergeben. Diese sollten als Sicherheit für ein Darlehen über 15 Millionen Euro dienen, das Thomas Wagner für sein klammes Unternehmen zu erhalten hoffte.

Allerdings sei ihm ein Koffer mit Falschgeld übergeben worden. Bei seiner ersten Aussage sagte Wilfried Schwätter nun, er habe dies nicht mitbekommen.

Der angebliche israelische Diamantenhändler mit dem Fake-Namen Levy Vass soll um die 1,65 Meter groß und etwa 60 Jahre alt sein. Zwar spricht er laut dem Bericht bei Netz-Trend.de relativ gut Deutsch. Doch dem Akzent nach sei er möglicherweise ein Grieche, Jugoslawe oder Zigeuner. Zudem trage er teure Kleidung. Er gilt als gefährlich. Laut Berichten könnte er bewaffnet sein.

Auf was für Betrüger ist Unister da nur hereingefallen, zu diesem Zeitpunkt ein Bigplayer auf dem Geld- und Reisemarkt im Internet? Auf seinem Höhepunkt beschäftigte das Leipziger Unternehmen mehr als 1.800 Mitarbeiter. Es betrieb mehr als 40 Internetseiten, darunter die bekannten Portale Ab-in-den-Urlaub.de und Fluege.de.

Welche Rolle spielte die CMS Hasche Sigle Partnerschaft?

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