GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 08.05.2017

Miller Forest: Eukalyptus in Paraguay - hohe Pacht, teures Land, sinkende Holzpreise


Convent Seit 2007 bauen die beiden Deutschen Josef Miller, 66, Forstwirt und Gründer der Miller Reisen GmbH aus Schlier in Baden-Württemberg und der vor mehr als 25 Jahren mit seinen Eltern nach Paraguay ausgewanderte Carsten Felber (Möbeltischler, Rinderzüchter, Immobilienmakler, Reiseveranstalter) in einem der ärmsten Länder Südamerikas, so das Auswärtige Amt, in Paraguay Eukalyptus und Kiefern an und verkaufen das Holz in der Region zum Heizen.

In Paraguay wird mit Holz geheizt und gekocht. Seit 2014 hat die Felber Forest S.A. (sie gehört zu 51 Prozent Carsten Felber und zu 49 Prozent Josef Miller) rund 20.000 Tonnen Holz an regionale Anbieter veräußert, für durchschnittlich 24 US-Dollar je Schüttraummeter Hackschnitzel. Einen sehr geringen Teil (20 Tonnen) hat die Miller Holz GmbH & Co. KG seit 2016 in Deutschland als Grillkohle verkauft.

Anleger haben der Emittentin Miller Forest Investment AG seit 2006 für Direktinvestments in Wald in Paraguay bereits 19 Millionen Euro anvertraut. Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete, bot die Miller Forest Investment AG in der Welt am Sonntag vom 15. August 2009 ein krisensicheres Waldinvestment in Südamerika an. 11 Prozent Rendite - Geld, das mit den Bäumen wachse. Mindestanlage ab 500 Euro.

Noch keines der Direktinvestments ist beendet. Nach einem herben Rückschlag (Pilzbefall) will die Miller Forest nun seit 24. Februar 2017 mit BaFin-Genehmigung weitere 14,8 Millionen Euro einsammeln, um zwei ehemalige Rinderweideflächen vorwiegend mit Eukalyptussetzlingen zu bepflanzen. Die prognostizierten Renditen wurden etwas heruntergeschraubt, liegen aber immer noch zwischen 4 Prozent (bei 6 Jahren Laufzeit) und 8 Prozent (bei 18 Jahren Laufzeit).

Überhöhter Kaufpreis für das Land

Die Anleger haben die Wahl: Sie können das Land von der Felber Forest S.A. kaufen. Fünf Hektar kosten 47.527 Euro, was knapp einem 1 Euro pro Quadratmeter oder 9.505 Euro pro Hektar entspricht.

Das ist mehr als das Doppelte des Landpreises, den die Miller Forest für die Region Caazapa, in der die angebotenen Grundstücke der Estancia Curuzu liegen, ermittelt und auf ihrer Homepage veröffentlicht hat.

Danach liegt der Landpreis in der Region 2017 bei 4.800 Euro pro Hektar (im Vorjahr 3.500 Euro) und eben nicht bei 9.505 Euro. Der hohe Kaufpreis wird damit begründet, dass das Land ja bewirtschaftet wird.

Nach dem Kauf sollen die Anleger die Miller Forest Investment AG mit der Bepflanzung, Ernte, Verarbeitung und dem Verkauf nach 6 Jahren oder 18 Jahren beauftragen.

Oder sie schließen lediglich einen Pachtvertrag mit der Miller Forest als Unterpächter ab.

... Fortsetzung » lesen.

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?
 



 

Pressemeldungen zum Thema
» Triple A Trust AG: Millionen für defizitäre Ökoinvestments
» Paraguay-Kolonie: 5 Jahre Haft für Gründer Nikolai Neufeld
» Paraguay-Kolonie-Gründer Nikolai Neufeld in U-Haft
» Neufeld Kolonie: Reich mit Nüssen in Paraguay?
» TXL Missionars Trading
» Fauler Kreditzauber aus Paraguay

Beiträge zum Thema
» Miller Forest Investment AG
» Nikolai Neufeld - Lemgo - Paraguay - Kolonie Neufeld
» Gravierende Anzeigen - Deutsche Modellkolonie in Caazapa soll nur ein großer Betrug sein
» Paraguay: Kolonie Neufeld
» Die Russenmafia, Paraguay, 2 Mrd. Euro und das Gurkengeschäft

Kategorien zum Thema
» Erfahrung mit
» Betrug
» Organisierte Kriminalität
» Betrug - Sonstiges

 

Copyright 2000 - 2017 by Goldman, Morgenstern & Partners LLC - GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net)