GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 04.08.2017

CPI Crypto Privat Index: Bitcoin- und Goldspar-Verein mit gefakten Chefs?


Im Mai diesen Jahres kam ein anonymer, angeblich fünf Jahre alter Sparverein namens CPI Crypto Privat Index aus Melbourne in Australien noch einmal kurz nach Deutschland. Voraussichtlich bis Mitte August 2017.

Man darf nur einmal einzahlen und höchstens 5.000 Euro. Auf jedem Kontinent der Welt dürfen nur maximal 8.000 Sparer mitmachen. Die Mitgliedsdauer beträgt 15 Jahre. Es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben.

Der Clou, so die Werbeversprechen: In zwei Jahren werden aus 2.600 Euro Einlage 160.000 Euro. Die Rück- und Renditezahlung erfolgt allerdings nicht in Euro, sondern in Bitcoins und zum Teil in Goldbarren, weil die Einzahlung nur auf ein Bitcoin-Konto (Wallet) des Vereins möglich ist.

Convent Der Verein rechnet vor:

Zitat:


Einlage: 2.600 Euro; 50 % wöchentlich für 104 Wochen ab 25. Woche

50 % von 2.600 Euro = 1.300 Euro x 104 = 135.200 Euro - 2.600 Euro = 132.600 Euro

zusätzlich 14tägig 15 Stück 1 Gramm Feingold = ca. 40 Euro x 676g = 27.040Euro


Allerdings geht die Rechnung auch für die Macher gut auf: Wenn nur 8.000 Personen 200 Euro einzahlen, bekommt man ein hübsches Sümmchen (1,6 Millionen Euro).

Es gibt inzwischen einige Webseiten, die immer denselben Text von CPI beinhalten. Eine davon ist W.-Unfried.wixsite.com.

Convent Dort werden die auf vielen weiteren Seiten genannten Gründer/Mitglieder Wendy Unfried und Robert Kerner samt Bild vorgestellt.

Die Macher haben wohl noch nicht viel vom Internet gehört, sonst wüssten sie, dass es die Google-Bildersuche gibt. Schaut man hier bei dieser internationalen Fotogentur nach, erkennt man, dass Wendy und Robert gar nicht echt sind.

Convent Bei der Agentur Zecruitx im Beauty World Center von Singapur kann man die Fotos kaufen. Auf der dortigen Homepage tragen sie die Namen Sarah McCarthy und Andrew Campbell.

Was mit den falschen CPI-Namen und -Fotos bezweckt werden soll, muss sich jeder selbst fragen und beantworten. Die CPI-Gründer betonen in ihren Werbeangeboten, dass die Informationen nicht verifizierbar seien.

Auch die vielen tollen Erfahrungsberichte lesen sich wie aus einem Hollywood-Manuskript:

Eine Jutta Kobel aus Sydney (Australien) geißelt sich dramatisch, weil sie zu wenig investiert habe:

... Fortsetzung » lesen.

 



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