GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 23.08.2017

NULL-PERFORMANCE: Thomas Olek's publity AG kauft Assets vom Performance Fonds 5 selbst


Convent Von Performance kann beim Leipziger Fonds publity Performance Nummer 5 wohl nicht die Rede sein. Die liegt bei weniger als Null.

Um die Anleger wenigstens einigermaßen glatt zu stellen (die Fondslaufzeit endet 2017), ist die publity AG, die mit dem Verkauf der Fonds-Objekte beauftragt ist, gezwungen, die Fonds-Assets selbst zu kaufen, weil sie kein Dritter haben will.

Es handelt sich dabei um Forderungen aus notleidenden Krediten, sogenannte NPLs (non performing loans). Bereits die Vorgänger-NPL-Fonds publity 2, 3 und 4 erreichten die Prognosen der publity AG nicht. Nr. 2 und 3 werfen, wenn überhaupt, nach jetzigem Stand wohl nur eine sehr geringe Rendite ab.

Noch bis zum Jahresende will die publity Gruppe für ihren publity Performance Fonds Nr. 8 frisches Kapital in Höhe von 30 Millionen Euro einsammeln. Risikofaktoren würden bei allen publity Performance Fonds minimiert, weil zum Beispiel Fonds-zu-Fonds-Transaktionen ausgeschlossen seien, wie Vorstandschef Thomas Olek (49) aus Leipzig auf der Homepage verspricht. Kein Wort, dass ja auch der hauseigene Servicer, nämlich die publity AG selbst, das Portfolio beziehungsweise Restportfolio aufkaufen kann.

Die publity AG legt nicht nur den zu zahlenden Kaufpreis selbst fest. Sie muss nicht mal eigenes Geld dafür aufwenden.

Im Fall des Fonds Nr. 5 kann sie es praktisch aus der bislang erhaltenen Vergütung begleichen. So kommt sie ganz elegant in den Besitz von Sachwerten ohne eigenen finanziellen Aufwand, während die Anleger auf ihren Gewinn verzichten müssen.

Denn:

"Die Vergütung für Servicing und Aktenverwaltung durch die publity AG bemisst sich auf 22 Prozent der Zahlungseingänge zuzüglich Umsatzsteuer", teilte der ehemalige publity AG-Vorstand und Ex-Fondsgeschäftsführer Rechtsanwalt Christoph Blacha (60) im Jahresabschluss für den Fonds Nr. 5 für das Jahr 2015 mit.

Inzwischen hat der Leipziger Rechtsanwalt Blacha allerdings alle Chefposten in der publity Gruppe aufgegeben: Am 25. Oktober 2016 trat er als Vorstand der publity AG zurück, am 18. April 2017 als Geschäftsführer der Fondsanbieterin publity Performance GmbH und am 22. September 2016 als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin und Verwalterin der Fonds publity investor GmbH.

Mittelbarer Besitzer aller drei publity-Gesellschaften ist zu 94 Prozent Thomas Olek. Statt als Trio kämpft der einstige Bankenberater Thomas Olek nur noch als Duo mit Vorstand und Wirtschaftsingenieur Frederik Christian Mehlitz (52) aus München an der Spitze der publity Gruppe weiter.

Beim Fonds Nr. 5 hätten die Anleger ihr Geld auch unters Kopfkissen legen können.

Womöglich hätten sie dann beruhigter schlafen können. Denn...

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