GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.06.2009

Gemeinsamer Konsum rettet die Erde


Um die Erde vor der weiteren Zerstörung zu retten, brauchen wir nicht nur neue effektivere Technologien. Wir müssen vor allem unsere Verbrauchergewohnheiten radikal ändern. Darauf verweist das Europäische Umweltbüro (EEB) in Brüssel in seiner neuesten Diskussionsvorlage zu nachhaltigem Konsum.

Der Einzelverbraucher darf nicht mehr nur für sich alleine Konsumgüter anhäufen. Sobald Grundbedürfnisse wie sauberes Wasser und billige moderne Kommunikation erfüllt sind, müsse der Konsum über Netzwerke in der Gemeinschaft erfolgen. Einfachstes Beispiel: Fahrgemeinschaften im Solarmobil statt Einzelfahrer in spritschluckenden Jeeps.

Wir überleben alle nur, so das EEB, wenn das Wohlstandsgefälle ausgeglichen wird. Als Vorbild für die Welt könnte Dänemark dienen. Allgemeines Wohlfühlen muss den Wettbewerb ablösen, bei dem jeder danach trachtet, mehr und besseres zu besitzen als der andere.

Wir verbrauchen mehr Welt, als wir haben.

Wir konsumieren bereits jetzt global Ressourcen, als stünden uns 1,3 Planeten Erde zur Verfügung. Ab 2030 würden sich Überkonsum und die damit zusammen hängende Zerstörung der Erde so auswirken, als ob zwei Planeten zur Verfügung stünden. Bis zum Jahr 2050 werden Prognosen zufolge 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben, ein Drittel mehr als heute. Würden die Entwicklungsländer einfach die westlichen Nationen kopieren, bräuchten wir eigentlich fünf Planeten.

Im Augenblick teilt sich die Menschheit so auf: Eine Milliarde leben ein Leben in Wohlstand. 1 bis 2 Milliarden leben in voranschreitenden Ökonomien. Drei bis vier Milliarden Menschen müssen mit ein paar Dollarn pro Tag auskommen. Aber eine neue und rasch expandierende Mittelklasse in schnell wachsenden Wirtschaften wie China und Indien schließen bald das Wohlstandsgefälle zum Westen. Das geschieht aber in einer Welt, wo schon jetzt die Ökonomie die Erde zerstört. Die Konsumtion in den westlichen Industrienationen verschlingt zwei Drittel der globalen Umwelt (einschließlich der Auswirkungen durch die im Ausland verursachte Herstellung von Waren). Das EEB warnt davor, dass das "business as usual", also das Weitermachen wie bisher, in eine Sackgasse führt. Alltagsrohstoffe wie Kupfer, Zink und Silber reichen noch 30 bis 40 Jahre, Indium (Metall für LED-Leuchten) noch 15 Jahre.

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