GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 29.09.2009

Zinswetten auf die Bundesliga taugen nichts


Sparzinsen, die mit dem Benzinpreis, dem Erfolg einer Fußballmannschaft oder dem Aktienindex steigen - Angebote dieser Art gibt es genügend. Selten bringen diese speziellen Sparformen aber hohe Renditen. Finanztest hat sich einige Angebote genauer angesehen und teilte dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net mit, was Anleger tatsächlich erwarten können.

Gleich vorweg: Alle von Finanztest untersuchten Zinsangebote mit Sonderbedingungen taugen wenig. Anleger, die auf eine verlässliche Verzinsung Wert legen, sollten daher die Finger von ihnen lassen. Bei keinem der untersuchten Angebote wissen Sparer, wie viel sie nach einem Jahr auf ihrem Konto haben. Test.de nennt im Folgenden Beispiele für werbewirksame Sparangebote, die derzeit am Markt sind, und zeigt, wie hoch die Renditechancen sind.

"Profitieren von steigenden Spritpreisen"

Beim Benzin-Sparbuch zweier thüringischer Genossenschaftsbanken ist der Zins an die Entwicklung des Benzinpreises gekoppelt. Das heißt: Bei steigenden Spritkosten gibts auch höhere Zinsen. Da Autofahrer stetig über steigende Benzinkosten jammern, hört sich das Angebot zunächst gut an. Allerdings geht die Rechnung für Sparer nicht auf: Finanztest hat die Sparbucherträge auf Basis der tatsächlichen Entwicklung des Index für Superbenzin bis ins Jahr 2000 zurück gerechnet. Heraus kam eine magere Rendite von 1,2 bis knapp 2 Prozent jährlich. So machen sich die Preiserhöhungen von Benzin sehr wohl an der Tankstelle und im Geldbeutel von Autofahrern bemerkbar, aber kaum auf dem Benzin-Sparbuch. Was die Genossenschaftsbanken verschweigen: Ein großer Preissprung beim Sprit bringt nur einen Monat lang höhere Zinsen. Das Tanken bleibt aber üblicherweise lange Zeit teuer.

"Mit Daxsparbuch am Börsenkurs gewinnen"

Zinssparer blicken in guten Börsenzeiten meist neidisch auf die Renditen der Aktienmärkte. Einige Banken bieten daher sichere Zinsprodukte, die zusätzlich von steigenden Börsenkursen profitieren sollen. Das große Aber: Renditen der Aktienmärkte gibt es niemals ohne Risiko. Daher sind die Angebote letztlich Augenwischerei. Von den vier überprüften Produkten schlug sich das Börsensieger-Sparkonto der Postbank noch am besten: Bei Anlagebeträgen bis zu 5.000 Euro lagen die Renditeerwartungen zwischen 2,3 und 3,1 Prozent pro Jahr. Für Beträge ab 50.000 Euro gibts nochmal ein halbes Prozent mehr. Das ist beim derzeit niedrigen Zinsniveau recht ordentlich. Ebenfalls von der Postbank gibts das Dax-Sparbuch. Es ist aber - vor allem aufgrund des niedrigen Basiszinses von 0,5 Prozent - die deutlich schlechtere Wahl.

"Sparrendite mit Fußballklubs"

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