GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 08.10.2009

400-Euro-Job zusätzlich zum Hauptberuf


Sie möchten zu einer hauptberuflichen Tätigkeit noch etwas hinzu verdienen? Der Finanznachrichtendienst www.GoMoPa.net sagt Ihnen, was bei einem 400-Euro-Job für einen Normalverdiener, egal ob Arbeitnehmer oder Selbständiger, am Monatsende im Portemonnaie hängen bleibt. Für Normalverdiener war die Einführung der Minijobs mit den Hartz-Gesetzen natürlich nicht gedacht. Doch inzwischen haben von den sieben Millionen Mini-Jobbern fast ein Drittel einen Haupt-Job.

Mit dem Nebenverdienst verdienen Sie wirklich mehr netto

Wer neben seinem Haupteinkommen einen Mini-Job bis 400 Euro hat, verdient brutto für netto. Liegt der Verdienst in diesem Bereich, fallen für den Arbeitnehmer weder Steuern noch Sozialabgaben an. Bei Mini-Jobs gibt es keine Begrenzung der Wochenarbeitszeit. Es kann mehr als 15 Stunden in der Woche gearbeitet werden, wenn nur der monatliche Verdienst 400 Euro nicht überschreitet.

Reiner G. (47) aus Flensburg (Schleswig-Holstein), Verdienst 1.366 Euro netto, 2.130 Euro brutto, Steuerklasse 1, hat einen Hauptberuf und arbeitet im Büro, im Nebenjob füllt er Regale im Warenhaus auf. Eine Steuerkarte für den Minijob benötigt er nicht. Er kann 400 Euro zusätzlich einstreichen.

Kirsten Z. (30) aus Berlin arbeitet in einem Medizinischen Labor und bekommt im Monat 1.802 Euro netto, 2.425 Euro brutto, Steuerklasse 3. Ihr 400-Euro-Job in der Schwimmhalle macht nicht nur Spass, er bringt netto 400 Euro in die Familienkasse. Überstunden brächten ihr im Haupt-Betrieb zwar auch 400 Euro mehr brutto, aber bei der Gehaltsabrechnung hätte sie nur 202 Euro mehr verdient. "Im Nebenjob habe ich keine Abzüge, es wird nicht versteuert?, freut sich Kirsten. ?Das macht es so attraktiv. Würden hier noch einmal Abzüge entstehen, dann würde ich das nicht machen. Definitiv!? Doch so kann sie die zusätzlichen 400 Euro zum Shoppen oder für den Urlaub ausgeben.

Auch für Unternehmer und Selbstständige lohnt sich der Nebenjob

400 Euro im Monat verschlingt das Hobby Drachenfliegen von Steuerberater Alexander G., Angestellter in einer Berliner Steuerkanzlei, 2.800 Euro netto, 4.600 Euro brutto, Steuerklasse 1. Sein 400-Euro-Job deckt diese monatliche Belastung vollkommen ab. Bei einem Verdienst von 400 Euro mehr im Hauptjob würde Alexander nur 182 Euro mehr verdienen. Er arbeitet jetzt für einen befreundeten Steuerberater - für 400 Euro im Monat nebenbei. Um netto das gleiche zu haben, wie durch den zusätzlichen Nebenjob, müsste Alexander 900 Euro mehr brutto verdienen. Ein schlechtes Gewissen hat Alexander deswegen aber nicht: "Der Gesetzgeber hat so eine Möglichkeit geschaffen, warum sollte man die nicht ausnutzen? Warum nicht auch ich, auch wenn ich gut verdiene?"

Bauunternehmer Thomas S. hat ein eigenes Unternehmen. Die Aufträge sind nicht immer üppig. Der Brunder von Thomas S. - Peter S. - hat einen Hausmeisterservice. Wechselseitig profitieren beide. Jeder arbeitet auf 400 Euro Basis auch im Unternehmen des anderen. So haben beide 400 Euro mehr netto in der Tasche.

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