GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 09.10.2009

Das Poker-Investment


BadBeat ist der erste Fonds speziell fürs Pokern. Die Firma leiht Spielern Geld und ist im Gegenzug am Gewinn beteiligt. Das Risiko der Anleger wird klein gehalten. Verlierer müssen beim nächsten Mal mit weniger Geld auskommen. Die Einsätze werden begrenzt.

Pokerspielen - so sagen die Inhaber - ist kein Glücksspiel, sondern eine Geldanlage. Der englische Profispieler John Kunkuwap Tabatabai (23) zählt zu den besten "Pferden im Stall" und bestätigt, dass es für beide Seiten ein gutes Geschäft ist. Die Investoren bekommen die Hälfte seines Gewinns.

So zockt Tabatabai mit dem Geld der Anleger

Profi John Kunkuwap Tabatabai<br /> (23) aus London©BadBeat.com
Profi John Kunkuwap Tabatabai
(23) aus London©BadBeat.com
Es ist schon fast sieben Uhr abends. Die Sonne ist untergegangen, aber John Tabatabai sieht immer noch verschlafen aus. Müde reibt er sich die Augen, schlurft zum Fenster seiner Londoner Wohnung und schaut auf die Themse.

Gestern hat er bis sechs Uhr morgens Poker gespielt und 11.000 Euro gewonnen. Nachdem er am Nachmittag aufgestanden ist, hat er sich an den Computer gesetzt und im Internet Poker gespielt. Aber nach einer halben Stunde hat er aufgehört. ?Ich habe verloren. Wenn ich verliere, spiele ich nicht weiter?, sagt der Brite, dessen Eltern aus dem Iran stammen.

Früher hätte John Tabatabai anders reagiert. Er wäre wütend geworden und hätte versucht, die Verluste auszugleichen, um jeden Preis. ?Tilten? nennt man das im Pokerjargon, wenn ein Spieler verliert und deshalb anfängt, irrational zu spielen. Tabatabai hat oft getiltet und mindestens sechsmal jeweils 100.000 Dollar verloren. Aber das ist lange her. Vier Jahre genauer gesagt. Im Poker eine Ewigkeit.

Beratung, Betreuung und Überwachung

Das Unternehmen, das Tabatabai beigebracht hat, diszipliniert zu spielen, heißt BadBeat und ist der erste Poker-Fonds der Welt. Dass Pokerspieler sich von Hintermännern Geld leihen, ist nicht neu, doch BadBeat sponsert seine Spieler nicht nur, es berät, betreut und überwacht sie auch. BadBeat versteht Poker nicht als Glücksspiel, sondern als Geldanlage. Casino-Kapitalismus sozusagen.

?Als wir anfingen, hat man uns für verrückt erklärt?, sagt John Conroy, ein 42 Jahre alter Ire mit Halbglatze und grauen Haaren. Conroy hat BadBeat gemeinsam mit Chris Smith, dem Eigentümer eines Hedgefonds namens Manro Haydan, gegründet. Das Gespräch mit ihm findet in den Büroräumen von Manro Haydan am Hyde Park in London statt. Vor dem Haus nebenan parkt ein Rolls Royce. Zu den Nachbarn gehören arabische Banken und der große Fernsehsender Al-Jazeera.

Über Online-Poker fließen viele Milliarden

Conroy erzählt, wie er Smith vor vier Jahren bei einem Abendessen kennen lernte. Internetpoker boomte. Nach einer Schätzung der Münchner Beratungsfirma MECN wurde 2005 auf Poker-Websites um mehr als 60 Milliarden Dollar gespielt. Conroy und Smith wollten davon etwas abhaben und legten fünf Millionen Dollar zusammen. Der Name ihrer Firma bezieht sich auf einen Pokerbegriff: Ein Bad Beat hat man, wenn man trotz eines starken Blattes verliert.

Der Fonds bot mehreren Spielern einen Vertrag an: BadBeat stellt das Geld bereit und trägt mögliche Verluste, dafür erhält der Fonds die Hälfte der Gewinne. Einige Spieler, auch John Tabatabai, sagten zu. Aber der Erfolg blieb anfangs aus. Tabatabai verlor 24.000 Dollar, andere Spieler noch mehr. Also stellten die Gründer ihre Strategie um. Von jetzt an wollten sie Pokerspieler wie Aktienhändler behandeln. ?Wenn sie verlieren, erhöhen viele Pokerspieler die Einsätze, weil sie die Verluste wieder ausgleichen wollen?, sagt Conroy, ?Aktienhändler verhalten sich genau umgekehrt: Wenn sie verlieren, verringern sie ihren Einsatz.?

Ausschließlich Online-Spieler

Statt Live-Spieler warb BadBeat nur noch Online-Spieler an, denn deren Verluste kann man mit einer Software überwachen. Außerdem führte die Firma Limits ein. Solche Limits legen fest, wie viel ein Spieler täglich verlieren darf. Überschreitet ein Spieler sein Limit, muss er einige Tage aussetzen und danach seinen Einsatz verringern. Bei Wertpapierhändlern sind solche Absprachen üblich. Im Poker waren sie neu.

Auch drei Deutsche spielen für BadBeat

... Fortsetzung » lesen.

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?
 



 

Pressemitteilungen zum Thema Auslands-Glücksspiel
» Eröffnen Sie Ihr eigenes Casino
» Pokern ohne Chance
» Die deutsche Pokershow

Kontakte, Ansprechpartner, Informationen im Internet
www.maltabusiness.de/gaming.html, www.london-consulting.org/gamb.htm, www.gbgc.com, www.antiguagaming.gov.ag, www.cryptologic.com, www.microgaming.com/germanindex.php, www.gamblinglicenses.com
ohne Gewähr.

Beiträge zum Thema
» Volkssport Pokern legal?
» Boom der Spielkasinos
» Spielerschutzbestimmungen nach Glücksspielgesetz
» Glückspiel- und Wettlizenz
» Casino muss Spielsüchtigen Verluste ersetzen?
» Poker: geblufft, gezockt und abkassiert

 

Copyright 2000 - 2014 by Goldman, Morgenstern & Partners LLC - GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net)