GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 20.11.2009

Fonds-Eigenlobindustrie in den Alpen


Emittent und Vereine-Chef:<br /> Sven Hanisch aus Bayern] http://www.gomopa.net/GMPCMS/attachment/GoMoPa.NET_1357564225503089301.jpeg[/img]
<span style=Der frühere FDP-Kreisvorsitzende von Bad Reichenhall in Bayern Sven Hanisch gehört der Organisation "Jungunternehmer Bad Reichenhall" an. Seine eigene Firma, die Genius Solutions, hat er allerings auf seinen 85jährigen Vater angemeldet.

Es soll sich dabei um eine so genannte Mini-GmbH handeln, die man in Deutschland schon mit einem Euro gründen kann. Die Genius vetreibt seit dem 16. Januar 2009 einen Fonds, der zwar bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn angemeldet ist, aber den sowohl der Vater als auch Hanisch selbst und der Münchener Emittent, die "Fondhaus München Vermögensverwaltungs GmbH", bei der Hanisch Managing Direktor ist, wie ein strenges Geheimnis hüten.

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Sven Hanisch aus Bayern] http://www.gomopa.net/GMPCMS/attachment/GoMoPa.NET_1357564225503089301.jpeg[/img] Der frühere FDP-Kreisvorsitzende von Bad Reichenhall in Bayern Sven Hanisch gehört der Organisation "Jungunternehmer Bad Reichenhall" an. Seine eigene Firma, die Genius Solutions, hat er allerings auf seinen 85jährigen Vater angemeldet.

Es soll sich dabei um eine so genannte Mini-GmbH handeln, die man in Deutschland schon mit einem Euro gründen kann. Die Genius vetreibt seit dem 16. Januar 2009 einen Fonds, der zwar bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn angemeldet ist, aber den sowohl der Vater als auch Hanisch selbst und der Münchener Emittent, die "Fondhaus München Vermögensverwaltungs GmbH", bei der Hanisch Managing Direktor ist, wie ein strenges Geheimnis hüten.

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Sven Hanisch aus Bayern] http://www.gomopa.net/GMPCMS/attachment/GoMoPa.NET_1357564225503089301.jpeg[/img] Der frühere FDP-Kreisvorsitzende von Bad Reichenhall in Bayern Sven Hanisch gehört der Organisation "Jungunternehmer Bad Reichenhall" an. Seine eigene Firma, die Genius Solutions, hat er allerings auf seinen 85jährigen Vater angemeldet.

Es soll sich dabei um eine so genannte Mini-GmbH handeln, die man in Deutschland schon mit einem Euro gründen kann. Die Genius vetreibt seit dem 16. Januar 2009 einen Fonds, der zwar bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn angemeldet ist, aber den sowohl der Vater als auch Hanisch selbst und der Münchener Emittent, die "Fondhaus München Vermögensverwaltungs GmbH", bei der Hanisch Managing Direktor ist, wie ein strenges Geheimnis hüten.

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Emittent und Vereine-Chef:
Sven Hanisch aus Bayern] http://www.gomopa.net/GMPCMS/attachment/GoMoPa.NET_1357564225503089301.jpeg[/img] Der frühere FDP-Kreisvorsitzende von Bad Reichenhall in Bayern Sven Hanisch gehört der Organisation "Jungunternehmer Bad Reichenhall" an. Seine eigene Firma, die Genius Solutions, hat er allerings auf seinen 85jährigen Vater angemeldet.

Es soll sich dabei um eine so genannte Mini-GmbH handeln, die man in Deutschland schon mit einem Euro gründen kann. Die Genius vetreibt seit dem 16. Januar 2009 einen Fonds, der zwar bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn angemeldet ist, aber den sowohl der Vater als auch Hanisch selbst und der Münchener Emittent, die "Fondhaus München Vermögensverwaltungs GmbH", bei der Hanisch Managing Direktor ist, wie ein strenges Geheimnis hüten.

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Das Fondhaus München (schreibt sich wirklich wie die Rückbank eines Autos ohne s) brüstet sich auf seiner Seite damit, Aktienbeteiligungen bei der Deutschen Bank, beim Fahrzeughersteller MAN und Energieversorger e.on zu besitzen. Es verfüge auch über Vorräte an Silber und Platin, alles "zur Liquiditätssteuerung", wie auf der Internetseite der Firma zu lesen ist. Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net klickte dort auf den Menüpunkt "Aktuelle Investments". Nichts, es gibt keine.

GoMoPa musste sich an einen Zwischenhändler wenden, um endlich etwas über das Produkt des Fondhauses München zu erfahren. Die Spur führte nach Wien. Hier residiert Magister Wolfgang Kerpe mit seiner Firma Cetus Dienstleistungs GmbH. Über sein Internetportal Genussrechte24.net bietet er den Fonds des Fondhauses München zwar an, aber ebenso total heimlich. Kerpe teilte mit: "Aus rechtlichen Gründen können wir den Namen der Vermögensverwaltung nicht nennen."

Nur soviel lässt Kerpe, der nach eigenen Worten früher mal bei einem großen Finanzdienstleister im Außendienst tätig war, durchblicken: Es handele sich um Genussrechte, also Anteile am Gewinn einer Gesellschaft. Im Unterschied zur Beteiligung habe der Anleger dabei zwar kein Mitspracherecht, wie etwa ein Aktionär. Dafür habe er jedoch höhere Anteile am Gewinn. Kerpe verweist auf eine phantastische Rendite: "über 20 Prozent pro Jahr im Schnitt seit 1965, in 2008 ein Plus von 10,1 Prozent."

Vertrieb in Wien:<br /> Magister Wolfgang Kerpe<br />©Genussrechte24.net
Vertrieb in Wien:
Magister Wolfgang Kerpe
©Genussrechte24.net
Wie hoch ist das Risiko?

Kerpe: ?Im Hinblick auf das Investment der Gesellschaft ist das Risiko sehr gering, da breit gestreut (diversifiziert) angelegt wird und der Aktienanteil bei maximal etwa 5 Prozent liegt. Im Hinblick auf die Gesellschaft selbst schätze ich das Risiko ebenfalls als gering ein, da die Gesellschaft seit 1965 existiert und von der Europäischen Anlegergemeinschaft (ein Verein, der zum Firmengeflecht vom Fondhaus München gehören soll ? Anmerkung der Redaktion) geprüft und empfohlen wurde.

Wie bei allen Veranlagungen empfehle ich auch hier: Streuen, und niemals alles auf eine Karte setzen. Ein Anleger sollte grundsätzlich nicht nur in eine Anlageklasse investieren, sondern breit aufgestellt sein. Als zusätzliche Anlageform, oder an Stelle eines schlechten Fonds oder einer schlechten Lebensversicherung sind Genussrechte jedenfalls zu empfehlen."

Wie lange bin ich gebunden?

Kerpe: ?Man kann nach 3 Jahren bereits auf das Geld zugreifen, die Ziellaufzeit beträgt 10 bis 20 Jahre.?

Warum sagen Sie nicht, wer der Anbieter ist?

Kerpe: ?Die Anleger erhalten alle Informationen von uns im persönlichen Gespräch."

GoMoPa fragte bei der BaFin nach, ob denn wirklich ein Prospekt genehmigt wurde.

Pressesprecherin Anja Engelland: ?Ja, der Emittent FHM Fondhaus München Vermögensverwaltung GmbH hat am 16. Januar 2009 einen Prospekt eingereicht, den wir unter formellen Gesichtspunkten genehmigt haben. Die Seriosität und Bonität der Anlage und inhaltliche Richtigkeit gehören nicht zur Prüfung durch die BaFin.?

Der vom Wiener Vertrieb verschwiegene Vermögensverwalter (also das Fondhaus München) sei nach Darstellung Kerpes "seit über 40 Jahren am Markt, Schwerpunkte Mittelstand und Immobilien und Edelmetalle und weitere Anlagen zur Liquiditätssteuerung". Wir erinnern uns an den offiziellen Internetauftritt vom Fondhaus München, auf dem es gar keine aktuellen Investments gab. Und wo kommen die 40 Jahre am Markt her? Das Fondhaus München (FHM) wurde laut Handelsregister München erst im Januar 2008 gegründet, die Tochterfirma Fondhaus München Vermögensverwaltung gar erst im Oktober 2008.

Statt des Prospektes verschicke die FHM nach einem Bericht einer deutschen Lokalzeitung einen dünnen Flyer, in dem von einem Genussrecht die Rede sei. In dem Bericht heißt es weiter: ?In Stellenanzeigen im Internet wirbt die Firma potentielle angestellte oder freiberufliche Anlageberater mit sechs Prozent Basisdividende, 21 Prozent Durchschnittsrendite seit 1965 und 10,2 Prozent Rendite im Jahr 2008. Nähere Angaben über diese Beteiligung, insbesondere den Nachweis über die 21 Prozent Rendite seit 1965, verweigert die Firma hartnäckig. Dafür lockt FHM potentielle Anlageverkäufer mit einem schicken Dienstwagen.?

Auf der Internetseite feiert das Fondhaus München seinen Service. Es gibt nur eine einzige Meldung, die unter der Rubrik ?news? veröffentlicht wird:

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