GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 11.02.2010

T.K. Klinge Immobilien: Rette sich, wer kann


Thomas Klinge (44) aus Schöneberg
Thomas Klinge (44) aus Schöneberg
"Klinge ist beratungsresistent und lässt es offenbar auf einen Crash ankommen." So die Einschätzung von Wirtschaftsberater Rainer Schuhmacher-König, der nach einem dreimonatigen Einblick in die T.K. Immobilien GmbH des Schrottimmobilien-Händlers Thomas Klinge (44) aus Schöneberg am 31. Dezember 2009 entnervt das Handtuch warf.

Für 8.500 Euro Brutto-Monatsgehalt hatte Klinge den Sanierer im September 2009 ins Büro in die Detmolder Straße 20 nach Berlin Wilmersdorf geholt, um vergeblich eine drohende Insolvenz abzuwenden.

Der Firmensanierer verstand die Welt nicht mehr, als er sah, wie Klinge arbeitet. Denn, so die Einschätzung des Prüfers, je positiver sich die Geschäftsabläufe entwickelten, um so mehr weigerte sich Klinge, seine Rechnungen zu bezahlen.

Klinge schuldete der Bayerischen Hypotheken Bank 250.000 Euro aus gekündigten Darlehen. Ebenso der Berliner Volksbank 800.000 Euro. Der Hypo Vereinsbank Berlin schuldete Klinge 260.000 Euro, die er sich nach Aussagen des Angestellten Sven Wibben (Eidesstattliche Aussage liegt dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vor) mit falschen Bilanzvorlagen erschlichen hat.

Den Käufern von Schrottwohnungen schuldete Klinge persönlich zirka 160.000 Euro an vorenthaltenen Mieteinkünften. Auch seinen Angestellten zahlte Klinge seit Juni 2009 keine Gehälter mehr. Ebenso wenig Sozialabgaben. Auch einen von Sanierer Schuhmacher-König ausgehandelten Vergleich mit dem Amt bediente Klinge nicht.

Dabei sprudelten die Gelder aus seinem nach wie vor erfolgreichen Scheinkredit-Geschäft stetig weiter. Sein Modell: Ablösung eines alten Konsumentenkredites durch einen neuen Klinge-Wohnungskaufkredit, deren Raten sich durch garantierte Mieten tragen würden, was jedoch nicht eintraf, weil Klinge die Mieten behielt oder die Wohnungen wegen Nichtsanierung gar nicht erst vermietbar waren. Dennoch fielen leicht verschuldete Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes reihenweise herein.

Doch, wo flossen die ganzen Gelder der verkauften Wohnungen und Kreditvermittlungsprovisionen hin?

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