GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 08.03.2010

Seabridge Gold: Brücke ins Nichts?


Convent Für lediglich ein paar Hunderttausend Euro kaufte sich das junge kanadische Bergbauunternehmen Seabridge Gold Incorporation aus Toronto im Jahre 2001 seinen ersten Gold-Claim: das Mitchell-Goldtal samt einem Kupferberg, den Kerr, in British Columbia kurz vor Alaska.

Es war schon erstaunlich, dass der Bergbauriese Placer Dome Incorporation aus Vancouver (16 Bergwerke in 7 Ländern), der das Land seit 1961 besaß, es einfach so für einen Apfel und ein Ei hergab.

Die Experten von Placer Dome (gehört seit 2006 zu Barrick Gold aus Toronto, dem größten Goldschürfer der Welt) müssen wohl blind gewesen sein.

Denn nach nur 37 Probebohrungen kommt nun der Goldressourcen-Analyst Michael Lechner von der Resource Modeling Incorporation aus Tucson in Arizona (USA), den die Seabridge engagierte, am 28. Februar 2008 zu dem Schluss:

Zitat:


So wie es jetzt steht, ist Mitchell einer der größten Goldfunde, die jemals in Nordamerika erzielt wurden.

In Kombination mit Kerr, Schwefelverbindungen und der Mitchell-Zone, stellt das KSM (Kerr-Schwefelverbindungen-Mitchell - Anmerkung der Redaktion) einer der größten unentwickelten Gold-Kupfer-Systeme der Welt von heute dar.


Rudi Fronk<br /> © Seabridge Gold
Rudi Fronk
© Seabridge Gold
Der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Seabridge, Rudi Fronk, ist bei diesem Testat ganz aus dem Häuschen. Freudig läßt er einen neuen Prospekt drucken, reicht ihn bei den Wertpapieraufsichten SEDAR (Kanada) und SEC (USA) ein und verkauft, nach eigenen Angaben, an den Börsen in New York (AMEX) und Toronto (TSX) vom 25. Februar bis 3. März 2010 frisch aufgelegte 2,875 Millionen Stammaktien zum Angebots-Preis von 42 Millionen Euro beziehungsweise 16,75 Euro je Aktie. Wovon er gleich mal, wie er mitteilt, 3,7 Millionen Euro an Provisionen und Kosten für die Seabridge-Macher abzieht. Allein ein Versicherungskonsortium soll am 25. Februar 2010 auf einen Schlag 2,5 Millionen Stammaktien gekauft haben.

Wenn es stimmt, stünde zum ersten Mal ein Plus in der Kasse von Seabridge

Denn das Unternehmen brachte seit seiner Gründung im Jahre 1999 nur 43 Millionen Pennystocks in Umlauf. 2008 für 12 Cent pro Aktie, 2009 für 9 Cent und 2010 für 12 Cent. Im dritten Quartal 2009, dem letzten veröffentlichten Bilanzbericht, musste Rudi Fronk noch einen Nettoverlust in nur drei Monaten von 830.400 Euro eingestehen, ein Fünftel mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Nun also der Durchbruch aufgrund der Schätzung von Michael (Mike) Lechner aus Arizona. Der US-Aktienverkäufer von Seabridge, die Dahlman Rose & Company, LLC, New York, verkündete denn auch über ihren Direktor Adam Graf für 2010 eine Aktienprognose von 420 Prozent Zuwachs.

Seabridge schätzt das Goldlager auf 19,3 Millionen Unzen

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