GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 24.03.2010

Der wohl exklusivste Goldstore Deutschlands


 Die Edelmetallhändler Kai Grabscheid (39, links)<br /> und Claus Bleser (40) vorm Adlon © GoMoPa.net
Die Edelmetallhändler Kai Grabscheid (39, links)
und Claus Bleser (40) vorm Adlon © GoMoPa.net
Das Berliner Luxushotel Adlon Kempinski (Royal Suite ab 9.000 Euro pro Nacht) am Brandenburger Tor ist um einen Glanzpunkt reicher: In der hauseigenen Adlon-Passage eröffnete diese Woche der wohl exklusivste Goldladen Deutschlands: der Mida Gold & Silver Store, Unter den Linden 77 in Mitte.

Die Mida Trading GmbH kommt aus Potsdam und betreibt seit drei Jahren einen Edelmetallhandel über ihre 380 Internet-Shops. "Der Adlon-Store ist unser erster Laden außerhalb des Internets, aber auch hier im Hotel sind wir nicht an Öffnungszeiten gebunden, der Store ist jeden Tag ab 10 Uhr bis zum frühen Abend geöffnet", sagte der Besitzer der Mida Trading GmbH, Kai Grabscheid (39), dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

GoMoPa.net: Was unterscheidet denn den Gold-Shop von einem Bankschalter, mal von den Öffnungszeiten abgesehen?

Grabscheid: "Erstens einmal die absolute Anonymität. Bei einer Bank kann jeder sehen, wenn Sie reingehen und wieder herauskommen. Hier sind Sie in einer Hotel-Lobby. Niemand weiß, ob Sie nur einen Kaffee trinken oder bei uns vorbeischlendern. Bei uns können Sie sofort ein Kilo Gold für zirka 27.000 Euro (Hauspreis) mitnehmen. Der Barren ist extra für Mida hergestellt worden. Wir lassen nur Feingold mit höchster Reinheit, also 999,9 Gramm Feingold pro 1.000 Gramm, zu. Und im Gegensatz zu den Bankprodukten tragen unsere Goldbarren und Münzen keine Nummerierung.

Der Goldstore in der Adlon-<br />Passage in Berlin-Mitte © GoMoPa.net
Der Goldstore in der Adlon-
Passage in Berlin-Mitte © GoMoPa.net
Banken registrieren und melden Goldkäufe ab einem bestimmten Volumen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin in Bonn. Wir nicht. Und bis 15.000 Euro Edelmetallkauf, das wären zum Beispiel ein Feingold-Barren von 250 Gramm plus 10 Münzen Wiener Philharmoniker zu je einer Unze Feingold zum Mitnehmen, fragen wir den Käufer nicht einmal nach seinem Namen. So genannte Tafelgeschäfte bis 15.000 Euro pro Person sind für jedermann anonym erlaubt."

GoMoPa.net: Und zweitens?

Grabscheid: "Zweitens unterscheiden wir uns von Banken durch unsere Beratung. Die bekommen Sie am Bankschalter nicht. Banken haben gar kein Interesse am Handel mit Gold. Für die Banken gibt es in dieser Sache zwei Vorgänge. Den Ankauf und den Verkauf mit Aufschlag. Das ist der Gewinn. Dazwischen passiert nichts. Es gibt weder laufende Kosten noch laufende Erträge, an denen die Banken etwas verdienen könnten. Die Bank kann sich ja nicht mal sicher sein, dass Sie Ihr Gold zurückkaufen werden."

GoMoPa.net: Aber dafür sind Sie als Goldhändler doch teurer als die Bank oder?

Grabscheid: "Nein, die Aufschläge sind die gleichen. Der Trend geht dahin, dass Banken das ungewollte Edelmetallgeschäft an Dienstleister wie uns auslagern. Wir werden in kürze für eine große deutsche Privatbank diese Dienstleistung übernehmen.

GoMoPa.net: Lohnt sich denn jetzt noch, in Gold zu investieren?

Convent Grabscheid (auf dem Foto mit einem Kilo Feingold im Adlon-Store): Auf jeden Fall. Die Wertsteigerung ist enorm. Ich sehe den Goldpreis von jetzt 820 Euro je Unze auf 1.870 Euro wachsen. Wir haben innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre eine Verzehnfachung der Nachfrage nach Gold erlebt. Die europäischen Scheideanstalten melden Lieferengpässe.

Die Förderung von Gold ist zurückgegangen, weil das Edelmetall aus immer größeren Tiefen geholt werden muss. Nur mit einem konstanten Unzenpreis können die Förderquoten gehalten werden. Im Augenblick liegt die weltweite Nachfrage nach Gold jährlich bei 5.500 Tonnen Gold. 2.400 Tonnen Gold werden pro Jahr neu produziert. 2.400 Tonnen im Jahr sind recyceltes Gold, also stammt aus eingeschmolzenem Schmuck."

GoMoPa.net: Und wo holen Sie Ihr Gold her?

Grabscheid: "Wir sind über den Schweizer Bergbauingenieur und Goldexperten Professor Dr. Hans Bocker, mit dem ich befreundet bin, direkt mit Minengesellschaften in Kontakt. Und wir haben zur Zeit 70 Altgold-Annahmestellen, die wir in diesem Jahr noch auf 1.000 aufstocken wollen. Die jüngste Annahmestelle befindet sich bei Fernsehmoderator Günter Jauch um die Ecke in Potsdams feinster Wohngegend am Heiligen See. Er wohnt ja in der Seestraße. Zur Annahmestelle im Modeatelier von Anita Berg in der Otto-Nagel-Straße 11 sind es von ihm nur ein paar Schritte."

GoMoPa.net: Und wer nun Gold kaufen, aber keine Goldmünzen oder Goldbarren mit sich herumtragen möchte?

Grabscheid:
Hauptsitz der LGT Bank in Vaduz<br /> im Fürstentum Liechtenstein © LGT Group
Hauptsitz der LGT Bank in Vaduz
im Fürstentum Liechtenstein © LGT Group
"Für den lassen wir es sicher bei der LGT Bank in Liechtenstein AG in Vaduz einlagern, die ein Vermögen von 62 Milliarden Euro verwaltet. Seine Durchlaucht Prinz Max von und zu Liechtenstein ist Vorstandsvorsitzender. Seine Bank lagert das Gold und Silber physisch und dokumentiert dies für den Treuhänder im so genannten Metallkonto. Ein von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht zugelassener Treuhänder verwaltet das Konto für unsere Kunden. Darüber erhält der Kunde ein Testat.

Übrigens gehört die Potsdamer Mida Trading GmbH zur Mida Group, die in Triesen im Fürstentum Liechtenstein ihren Hauptsitz hat und deren Verwaltungsrat ich bin. Das heisst, wir sind auch persönlich vor Ort."

GoMoPa.net: Soviel Arbeit und Sicherheit kostet doch ein Vermögen.

Grabscheid: "Der Kunde zahlt für das Edelmetallkonto und den Treuhänder einmalig an uns 29,90 Euro."

GoMoPa.net: Vielen Dank für das Gespräch.




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