GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 09.04.2010

Goldfund bei Berlin


Goldschürfer Volker Spieth<br /> © KSL GmbH
Goldschürfer Volker Spieth
© KSL GmbH
Er schürfte schon Gold in Sibirien, Rumänien und im Schwarzwald. Jetzt entdeckte Ingenieur Volker Spieth im Auftrag des amerikanischen Bergbauriesen Minera S.A. aus Washington D.C. 130 Kilometer südlich von Berlin in der Lausitz (Brandenburg) und rund einen Kilometer unter der Erde eine 200 Millionen Tonnen schwere Kupfererzschicht, die neben Kupfer auch in großen Mengen Gold, Silber, Nickel, Kobalt, Molybdän, Palladium, Lithium und Indium enthalten soll.

Diese Metalle werden unter anderem für Katalysatoren, Solarzellen, Hybridautomotoren, Flachbildschirme oder Mobiltelefone verwendet. Zusätzlich wurden den Firmen-Angaben zufolge etwa zehn Millionen Tonnen Blei und Zink nachgewiesen - Metalle, die zum Beispiel für Autobatterien benötigt werden. Auch ein hoher Anteil an Salzen, die in der chemischen Industrie und der Landwirtschaft eingesetzt werden, sei nachgewiesen worden.

Ein Bohrkern bei Berlin - er soll Gold, Silber und Kupfer enthalten
Ein Bohrkern bei Berlin - er soll Gold, Silber und Kupfer enthalten
Das Kupferschiefer-Flöz (kalkhaltiger, durch organische Ablagerungen geschwärzter Tonstein) ist 255 Millionen Jahre alt und stammt aus dem Erdzeitalter des Perms. Das im letzten Abschnitt des Erdaltertums entstandene Kupferschiefer-Flöz ist in Mitteldeutschland weit verbreitet. Seit dem Mittelalter wurde das Mineral unter anderem im Mansfelder Land, am Harz und an der mittleren Saale abgebaut. Kupferschiefer wird zudem in Niederschlesien (Polen) gewonnen.

Die DDR-Regierung hatte die Ader seit 1953 erkunden wollen, stellte die Arbeiten aber 1980 ein. DDR-Geologen vermuteten damals, dass in der Lausitz 1,5 Millionen Tonnen Kupfermetall in der Niederlausitz lagern würden. Probe-Bohrkerne von damals lagern noch heute in der ehemaligen Russenkaserne Wünsdorf im Land Brandenburg.

Anderthalb Autostunden<br /> von Berlin wurde das<br /> Gold entdeckt ©KSL
Anderthalb Autostunden
von Berlin wurde das
Gold entdeckt ©KSL
Bei dem jetzigen Fund sprach das Unternehmen von einem "Meilenstein der Erkundungsbohrungen", die Volker Pieth seit September 2009 als Geschäftsführer der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH, einer eigens gegründeten hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Minera, im Raum Spremberg-Schleife-Graustein entlang der brandenburgisch-sächsischen Grenze vornehmen ließ. Die gefundene Lagerstätte erstreckt sich über eine Fläche von 15 Kilometern Länge, 3 Kilometern Breite und hat eine Erzmächtigkeit von durchschnittlich zweieinhalb Metern Durchmesser.

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