GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 12.05.2010

Wettete auch Morgan Stanley gegen eigene Kredite?


Nach der Großbank Goldman Sachs soll nun auch die US-Investmentbank Morgan Stanley Investoren getäuscht haben.

US-Bundesbehörden gingen dem Verdacht nach, die Bank, die nach einem Verlust von 19 Millionen Dollar im Jahre 2009 zum Jahresanfang 2010 einen Überschuss von 1,8 Milliarden Dollar im fortgeführten Geschäft meldete, habe Investoren über Produkte in die Irre geführt, berichtet heute das Wall Street Journal.

Morgan Stanley stellte demnach so genannte CDOs (Collateralized Debt Obligations) zusammen - das sind Wertpapiere, in denen riskante Kredite gebündelt werden. Das Ausfallrisiko dieser Kredite wird dadurch verteilt. Die Ermittler prüfen dem Bericht zufolge nun, ob Morgan Stanley den Investoren die eigene Rolle bei Anlagen deutlich gemacht oder verheimlicht habe. Die Handelsabteilung der Bank wettete demnach teilweise auf einen Verfall dieser Papiere, die sie selbst produziert hatte.

Der Bank sind die Ermittlungen nach eigenen Angaben nicht bekannt. "Wir wurden vom Justizministerium nicht zu den Transaktionen kontaktiert, die der Artikel im Wall Street Journal erwähnt, und wir wissen absolut nichts über eine Ermittlung des Ministeriums", sagte Morgan-Stanley-Chef James Gorman heute in Tokio. Das Justizministerium in Washington war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

"Wesentliche Informationen" vorenthalten

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