GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 05.08.2010


Vor dem Bäumchen-Wechsel-Spiel dieser Trader warnte im November letzten Jahres zuerst die belgische Finanzaufsicht CBFA, dann folgte die österreichische, die italienische, weiter die britische und irische, dann die luxemburgische und dänische und schließlich die amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC.

In Deutschland und der Schweiz scheint die fiese Masche der Insolvenz-Trader "Borsa Financial" und "Tortola Capital" mit Anmeldungen auf den Britischen Jungferninseln zumindestens bei den Behörden noch gar nicht angekommen zu sein.

Ein deutscher Geschäftsmann bat dieser Tage den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net, doch einmal herauszufinden, wie es habe sein können, dass er zuerst an die Borsa Financial, die ihre Europazentrale in Rom habe, eine beträchtliche Summe für Aktien der argentinischen Investmentholding "Resource Rich Land International" (RRLI) überwies, aber dann, als die Firmenaktien der RRLI-Landkäufer mit Sitz in London stiegen, der Kursgewinn gar nicht ausgezahlt worden sei. Stattdessen bekam der Deutsche bei der Borsa-Hotline immer neue Herren ans Telefon. Die Namenspalette reichte von Tony W. über Gregg Sch., Daniel S., James A., Raymond Ch. bis zu Stuart McN.. Dann wurde das angebliche Büro in Rom geschlossen, weil die Firma insolvent sei.

Kurz darauf meldete sich bei dem deutschen Anleger ein Herr von der Tortola Capital, einer Firma, die angeblich in Budapest in Ungarn ihren europäischen Sitz habe. Man könne ihm eine freudige Mitteilung machen. Die Tortola Capital habe die Kundenkonten der Borsa Financial übernommen. Eine Auszahlung könne man dem deutschen Trading-Kunden allerdings nicht anbieten. Er könne aber sein Kapital in ein neues Trading-Projekt der Tortola-Spezialisten umschichten. Die Tortola-Trader hätten "Möglichkeiten, die den meisten anderen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen", trugen die Telefonverkäufer dick auf.

Der Haken an der Sache war, dass die Umschichtung natürlich noch mal Extrageld kosten würde - und zwar vorab. Sonst gäbe es keine Umschichtung. Und da es auch keine Auszahlung vom Borsa-Konto gäbe, wäre das Kapital also weg. Der deutsche Kunde schilderte GoMoPa.net: "Ich sollte vorab drei Prozent Commission überweisen. Die drei Prozent wurden aber nicht nur auf meine Einlage berechnet, sondern gleich auf einen angeblichen vielfachen Wert der erst noch zu erwerbenden Aktien."



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