GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 13.08.2010

TXL Missionars Trading

Wenn der baltische Missionar Paul T. (51) sonntags in der evangelischen Freikirche von Düren im Rheinland vor deutschrussischen Spätaussiedlern über das Thema "Moses - Was es bedeutet, Reichtum zu erwerben" predigt, sind die Kirchenbänke schon morgens um 8 Uhr gut gefüllt. Die letzten gehen erst um kurz vor Mitternacht. Nicht jedoch, ohne vorher eine großzügige Spende in Form eines Privatkredites an den Missionar zu unterschreiben.

Die Spende erfolgt nicht ganz uneigennützig. Denn T. verspricht das Geld durch einen Devisenhandel, bei dem man an unterschiedlichen Devisenkursen kräftig verdienen könne, zum Wohle aller zu vermehren. Man möge ihm nur ein bisschen Kredit zum göttlichen Zocken gewähren. Außenstehende seien nicht zugelassen. Die Sache müsse in den Freikirchengemeinden verbleiben. Deshalb gebe es auch keine Werbung im Internet oder in Tageszeitungen, wie man das von sonstigen Firmen kennt.

Auf diese Art und Weise soll der in Lohmar in NRW lebende Missionar, der aber polizeilich in Placentia im USA-Staat Kalifornien gemeldet ist, innerhalb eines Jahres 100 Millionen Euro missioniert und wohl leider auch verzockt haben. Die Staatsanwaltschaft Bonn soll nach Informationen des Bonner Generalanzeigers gegen T. in mehreren Fällen wegen Betruges und Veruntreuung ermitteln. Auch gegen seinen kaufmännischen Geschäftsführer Ralf W. sei ein Ermittlungsverfahren anhängig. Ein Rechtsanwalt M. Schröter soll Strafanzeige gestellt haben, die dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vorliegt.

Traxel missioniert seine ehemaligen Landsleute aus der sowjetischen Heimat nicht zu Gottes Glauben. Die meisten sind ja schon Mitglied in einer Freikirchengemeinde im Köln-Bonn-Siegburg-Gebiet. Er missioniert seine Schäfchen von der Kirchenkanzel aus zu einem hochriskanten so genannten TXL Trading. TXL heißen T.s zwei Firmen, die er laut Creditreform am 5. Juni 2009 in Alfter ebenfalls im Rheingebiet gegründet hat. Die eine heißt TXL Business Academy GmbH und bildet Pastoren zu Internationalen Devisenhändlern aus. Und die zweite heißt TXL Capital Management GmbH, die einen Teil der "Spenden" der deutschrussischen Kirchenmitglieder an den Schweizer Broker Dukascopy überweist. T. soll für diese Trading-Vermittlung saftige Provisionen kassiert haben.



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