GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.09.2010

Imperia Invest IBC: Wo bleibt die Milliarde Auszahlung?


Über eine Milliarde Euro sollten spätestens am 16. August 2010 bei einer Offshore-Bank zur Abhebung über Visa-Kreditkarten bereitstehen, so hatte es die Imperia Invest IBC aus den Bahamas im Nordatlantik ihren Tausenden von Anlegern per Newsletter im Februar 2010 versprochen.

Seitdem sind die Käufer der 10.000 Imperia-TEPs (gebrauchte britische Rentenversicherungen) im Auszahlungsfieber. Doch das Geld kommt und kommt nicht. Der Großtrader ist seit dem 16. August 2010 wie vom Erdboden verschluckt, seine Internetseite abgeschaltet. Niemand weiß, über welche Bank die Auszahlung der Gewinne laufen soll. Den Namen der Bank hatten die beiden Chefs der Imperia Invest, Dr. Werner J. und Dr. Steve B., zwei angebliche deutsche Auswanderer, bis zum Schluss geheim gehalten.

Wieviele Policen wirklich verkauft wurden, weiß keiner

Drei Jahre lang haben die nun geprellten Anleger wie wild britische Rentenversicherungen bei der Imperia Invest IBC gekauft. Bis zu 50 Einzelpolicen waren auf einen Namen möglich. Wer weitere Käufer fand, bekam eine Vermittlungsprovision zwischen 1.260 Euro und 3.150 Euro pro Vertrag gutgeschrieben. Für eine Police, für deren Besorgung man nur 50 Euro Gebühr an die Imperia Invest bezahlte, erhielt man einen Kredit über 63.000 Euro. Allerdings wurde der Kredit nicht ausbezahlt, sondern an die Imperia Invest zum Zocken auf den Finanzmärkten per Treuhandvertrag abgetreten.

Täglich 1,2 Prozent Rendite

Dr. J. und Dr. B. gaben vor, ein Trading zu beherrschen, dass durch Währungsunterschiede (Forex) und Preisunterschiede für Waren (Arbitrage) in verschiedenen Ländern täglich bis zu 1,2 Prozent Rendite abwerfen würde. Schon nach einem halben Jahr würde man auf jedes Policendarlehen einen Gewinn von 105.000 Euro auszahlen.

Gewinnauszahlung erst bei 10.000 verkauften Policen

Es gab jedoch einen Haken. Jeder Policenkäufer bekäme seinen Gewinn erst ausgezahlt, wenn 10.000 Versicherungs-Policen verkauft worden seien. Das gelte auch für die Empfehlungs-Provisionen. Solange gab es nichts, nicht einmal die 50 Euro Gebühr zurück, falls die Versicherungsgesellschaft den Käufer ablehnen sollte. Also hieß es warten oder andere anwerben.

Die Motivation zum Mitmachen war groß. Was zählte für den einzelnen schon der Verlust von 50 Euro, wenn am Ende ein Gewinn von 105.000 Euro lockt? Und bei 50 Policen zu insgesamt 2.500 Euro bekäme man sogar 5,25 Millionen Euro. Doch nun...



... Fortsetzung » lesen.

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?
 



 

Pressemitteilungen zum Thema
» Solidinvestment: Vorzügliche Geschäfte trotz FBI-Kopfgeldes
» TXL Missionars Trading
» Borsa und Tortola - die Insolvenztrader
» Der Trading-König von Mallorca
» Forex4Free: Kostenlos traden?
» Bankgarantien und Trading: Zugang nur für Milliardäre
» Börsenbriefe fürs Klo
» Kopfgeld auf Aktienbetrüger Engler

Beiträge zum Thema
» Imperia Invest IBC
» Imperia Invest IBC Warnliste Schweden
» Neue "Pensionspläne"

Kategorien zum Thema
» Wer kennt, was meint Ihr dazu?
» Dubios
» Trading
» Versicherung
» Allgemein

 

Copyright 2000 - 2017 by Goldman, Morgenstern & Partners LLC - GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net)