GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 08.03.2011

Beluga: Bremen bangt um Geld und Arbeitsplätze


Großes Bangen bei den 530 Mitarbeitern der Bremerhavener Lloyd Werft, die dem Motorenwerke Bremerhaven Besitzer Dieter Petram (50,2 Prozent) und der Freien Hansestadt Bremen gehört.

Es geht um einen 60-Millionen-Euro-Auftrag, den die Bremer Reederei Beluga Shipping GmbH noch im Dezember 2010 an die Werft vergeben hat. Die Beluga will nämlich in Bremerhaven ein innovatives Kabellegerschiff, die MS Beluga Connection, bauen lassen, um damit ab 2012 auf dem Meeresgrund der Nordsee Kabel für die vielen Windkrafträder auf hoher See zu verlegen.

Wie das Maritimmagazin THB schreibt, soll die Beluga Connection einmal 110 Meter lang und 28 Meter breit sein. An Bord werden sich insgesamt drei Kräne befinden, welche die Kabelrollen eigenständig an Bord laden und über eine gerüstartige Konstruktion mit passivem Seegangskompensator für die Installation abwickeln können. In Seitwärtsfahrt werden in bis zu 50 Metern Wassertiefe Seekabel einige Meter tief in den Meeresboden eingebracht, die dafür sorgen, dass die regenerative Energie, erzeugt durch Hochleistungswindkraftanlagen auf See, effizient ans Festland befördert und dort in den Stromkreislauf eingespeist wird.

Lloyd Werft Chef<br /> Rüdiger Pallentin<br /> © Lloyd Werft
Lloyd Werft Chef
Rüdiger Pallentin
© Lloyd Werft
Vorrangiges Einsatzgebiet ist die Nordsee, da hier in den kommenden Jahren zahlreiche Windparks errichtet werden. Grundsätzlich ist das Spezialschiff aber sowohl für weltweite Einsätze zugelassen als auch für verschiedene Projekte verwendbar, da das Deck schnell umgestaltet und beispielsweise für Offshore-Versorgungsdienste nutzbar gemacht werden kann.

Es sollte ein persönlicher Beitrag von Niels Stolberg für Erneuerbare Energien sein.

Steht das Projekt nun auf der Kippe, nachdem der US-Kapitalgeber Oaktree Capital aus Los Angeles bei Beluga "erhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten" aufgedeckt haben will und die Bremer Staatsanwaltschaft seit heute offiziell gegen Beluga-Gründer Niels Stolberg (50) und führende Manager wegen schweren Betruges und Falschauskünften in dreistelligem Millionenbereich ermittelt?

Nachdem sich Beluga und Oaktree darüber in Schweigen hüllen, fragte der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net bei der Werft nach. Der Sprecher der Geschäftsführung, Rüdiger Pallentin, sagte gegenüber GoMoPa.net:



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