GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 21.03.2011

Blitznet Group Inc.: Kriminelles Jobangebot aus Kalifornien


Convent Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Eine amerikanische Firma sucht in Deutschland drei Mitarbeiter zu Traumdkonditionen. Doch wer sich darauf einlässt, riskiert hohe Schulden oder landet gar im Gefängnis.

Der Name der Firma lautet: Blitznet Group Incorporation. Wo die Firma genau in den USA sitzt, bleibt im Dunkeln. Die Blitznet Group Incorporation sei aber in der ganzen Welt bekannt, behauptet die Personalwerberin Genifer Klein, die dieser Tage zu Hunderten E-Mails an Privatempfänger verschickt. "Guten Tag, wir haben Ihre Kontaktinformationen im Internet gefunden und möchten Ihnen eine Stelle als unabhängiger Dienstleister anbieten."

Man brauche nur auf diese E-Mail zu antworten und seine Adresse mitteilen, dann bekäme man innerhalb von 48 Stunden eine Zusage oder eine Absage.

Bekommt man eine Zusage, darf man sich "Zahlungsabwicklungs-Agent" nennen und spiele in der Unternehmensstruktur eine entscheidende Rolle. Die Blitznet Group verdient angeblich ihr Geld damit, an Unternehmen, die keine eigene IT-Abteilung haben, IT-Experten auf Zeit zu vermitteln. Für diese Vermittlung müssen die Firmen Geld an die Blitznet Group überweisen. Und jetzt kommen die Zahlungsabwicklungs-Agenten ins Spiel.

Über deren Konten soll das Geld einlaufen und dann online per Western Union an die Blitznet Group weitergeleitet werden. Da man auf den deutschen Markt expandieren wolle, bräuchte man deutsche Konten. Die Zahlungsabwicklungs-Agenten können den Geldtransfer ganz bequem am heimischen PC abwickeln. Die Arbeitszeit würde nicht mehr als zwei bis drei Stunden pro Tag ausmachen. Das Gehalt dagegen würde aber dem einer 40-Stunden-Vollzeitstelle entsprechen.

In der einmonatigen Probezeit bekäme man schon 1.000 bis 1.200 Euro Grundgehalt plus 4 bis 8 Prozent Provision von jeder Überweisungssumme, die an die Blitznet Group weitergeleitet werde. Nach der Probezeit werde das Gehalt auf 1.500 Euro hochgestuft plus der 4 bis 8 Prozent Provision auf die tatsächlichen Überweisungssummen. Werberin Genifer Klein verpricht, dass man locker im Monat auf 4.000 Euro Einnahmen käme. Blitznet würde alle anfallenden Internetkosten übernehmen, außerdem übernehme die Blitznet Group Incorporation eine "Gesundheits- und zusätzliche Zahnartzversicherung" und "Zuschläge zur Riester-Rente".

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net schickte an Genifer Klein ebenfalls eine E-Mail und bekam weder nach 48 Stunden noch nach 96 Stunden eine Antwort. Dabei wollte GoMoPa.net nur wissen, wo die Blitznet Group Incorporation ihren Stammsitz hat, wie viele Mitarbeiter für die Firma tätig sind, wie viele Unternehmen schon den Vermittlungsservice zu IT-Experten nutzen und ob sich auch noch IT-Experten bewerben könnten.

Ein Foto vom Firmensitz ist dann allerdings eine böse Überraschung:



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