GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 22.03.2011

Prosperia Mephisto 1 GmbH & Co. KG: Schon der Fonds selbst ist Sünde!


Convent Wenn ein Emittent seinen geschlossenen Fonds Mephisto nennt, hat er entweder wirklich eine teuflisch gute Idee oder er führt Böses im Schilde. Bei dem Emissionshaus Prosperia AG, einer Holding mit unbekanntem Stammsitz (vermutet wird Würzburg, im Prospekt steht aber zur AG nichts), kommt wohl beides zusammen. Zumindest, wenn man es als böse empfindet, dass Millionen Euro in schleierhaften Kanälen ("sonstige Mittelverwendung") landen, anstatt wirklich investiert zu werden.

Zu diesem Schluss kam jedenfalls ein Team von Rechtsanwälten und Wirtschaftsberatern, das sich auf Bitten des Finanznachrichtendienstes GoMoPa.net das Mephisto-Fondsangebot und die Macher dahinter einmal etwas näher angeschaut hat.

Auf den ersten Blick scheint die Idee verlockend. Mit seinem Fonds Mephisto 1 will die Prosperia AG in "sündige" Branchen investieren, und setzt bewusst auf die sieben Todsünden: Stolz, Habgier, Neid, Zorn, Wollust, Maßlosigkeit und Trägheit. Oder anders ausgedrückt: Angegeben, gestritten, geliebt, gegessen und getrunken sowie relaxt wird immer. Es soll sich um einen Private Equity Fonds handeln.

Das Investitionsportfolio des Mephisto-Fonds sieht direkte oder indirekte Beteiligungen vor, die in "sündhaften Branchen" engagiert sind. Ein Fonds also, der als teuflischer Heilsbringer himmlische Renditen verspricht. Ab einer Mindestbeteiligung von 5.000 Euro plus 5 Prozent Agio winken bei einer Laufzeit von 5 Jahren eine Grundvergütung von 7 Prozent über diese Laufzeit auf das Eigenkapital sowie eine Beteiligung am Mehrgewinn.

Slobodan Cvetkovic <br />© epn, experten presse news
Slobodan Cvetkovic
© epn, experten presse news
"Die bisherige Resonanz auf dieses Thema und unseren Fonds zeigt, dass wir damit einen sensiblen Punkt getroffen haben. Von Ablehnung bis Begeisterung ist alles dabei. Wir sind indes der Meinung, dass es Ausdruck höchster ethischer Verpflichtung ist, wenn Portfoliomanager das Beste für ihre Kunden herausholen ? und da haben nun einmal sündige Unternehmen in den letzten Jahren am besten abgeschnitten", erklärte Prosperia-Vorstand Diplomingenieur Slobodan Cvetkovic in einer Pressemitteilung, die er über den PR-Profi Michael Oehme (Finanzmarketing) aus dem hessischen Friedberg verbreiten ließ.

Negative Vergangenheit und belastete Partner:



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