GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 18.04.2011

Teneriffa will deutschen Transrapid


Convent Der Transrapid von Berlin nach Hamburg scheiterte im Jahre 2000, der Ruhrpott-Rapid 2003 und die Münchener-Schwebebahn 2008. Obwohl die Bundesrepublik seit Anfang der neunziger Jahre rund 1,5 Milliarden Euro in die Magnetschwebebahn gepumpt hatte, wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kürzlich vorrechnete, gibt es weder in Deutschland noch in Europa eine Transrapidstrecke.

Bislang ist die in Deutschland entwickelte Technik nur in Shangai im Einsatz. Vom dortigen Flughafen ist man seit Silvester 2002 in siebeneinhalb Minuten an der 32 Kilometer entfernten U-Bahnstation Long Yang. Dieses Asienmonopol soll bald gebrochen werden.

Bei einem EU-Lunch vor einigen Wochen auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin ließ der zu Besuch weilende Präsident von Teneriffa, Dr. Riccardo Melchior, die Katze aus dem Sack. Er habe bei dem Berliner TU-Eisenbahnprofessor Peter Mnich und dem Geschäftsführer des Düsseldorfer Ingenieurbüros H. Vössing, Ingenieur Hans-Theo Kühr, bereits im November 2010 eine Machbarkeitsstudie für eine Magnetschwebebahn auf der spanischen Vulkaninsel Teneriffa in Auftrag gegeben, und das Ergebnis ist eindeutig: Der Transrapid sei demnach die beste Verkehrslösung für die Urlaubsinsel (1 Million Einwohner, 5 Millionen Touristen jährlich).

Sie soll unter anderem die beiden 65 Kilometer voneinander entfernten Flughäfen im Norden und Süden des Landes verbinden. Siemens soll die Bahn (siehe Fotomodell oben © Ingenieurbüro H. Vössing GmbH Düsseldorf) für 3 Milliarden Euro bauen, geht es nach den Wünschen der Spanier. Man rechnet sich mit der neuen Trasse einen Steigerung der Touristenzahl um 12 Prozent aus.

Der Berliner CDU-Mann Joachim Zeller schwärmt ebenfalls für das Projekt und zog in Brüssel als EU-Abgeordneter im Verkehrsausschuss des Parlaments und im Regionalausschuss für die europäischen Inseln die Fäden. Gemeinsam mit dem Präsidenten Teneriffas präsentierte er die Machbarkeitsstudie am 13. April 2011 in Brüssel vor ausgewählten Mitgliedern des Verkehrs- und des Regionalausschusses im Europäischen Parlament.

Außerdem wolle man Bundeskanzlerin Angela Merkel ins Boot holen. Präsident Melchior habe ihr am 12. April 2011 schon einen Brief geschrieben. Inhalt:

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