GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 03.05.2011

Projekt Rentenvorsorge OHG: Bargeld, Genussrecht und Mietpool für Wohnungskäufer?


Der gelernte Gas- und Wasserinstallateurmeister und heutige Großinvestor Gerald Breschke und sein Geschäftspartner Rüdiger Tolle aus Niedersachsen machen dem Ruf der Hannoveraner Kavallerie alle Ehre.

Während die Kavallerie mit vielen Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin für so viel Aufsehen sorgte, dass man ihr eine Kavallerieschule in Potsdam-Krampnitz schenkte, sorgen die Geschäftsführer der beiden zusammenhängenden Firmen Projekt Rentenvorsorge OHG und Nordland Invest GmbH aus Langenhagen mit spektakulären Bauvorhaben unter anderem in eben dieser Kavallerieschule für Aufsehen und Freude bei Stadtvätern und Mietern.

So kauften die Niedersachsen für 7,1 Millionen Euro den völlig verwahrlosten, aber denkmalgeschützten Teil der Krampnitzkaserne. Trotz riesiger Bodensanierungs- und Abrisskosten (ein Gutachten kam deshalb zu einem Negativwert des Kasernengrundstücks von minus 749.000 Euro) und, obwohl noch immer wegen eines Mauscheleistreits die öffentliche Hand im Grundbuch steht, will die Projekt Rentenvorsorge OHG in der alten Kavallerieschule, in der nach dem Krieg die Russen hausten und die zuletzt als Kulisse für den Hollywood-Kassenschlager Operation Walküre mit Tom Cruise diente, 1.200 hochwertige Eigentumswohnungen in Reihenhäusern und Mehretagenhäusern bauen. Anleger sollen die denkmalgeschützten Wohnungen als letzte Lücke zum Steuernsparen erwerben. Der Quadratmeterpreis soll stolze 2.300 Euro betragen.

Convent Dass die beiden Niedersachsen etwas können, haben sie bereits im Jahre 2008 und 2009 mit der Magdeburger Encke-Kaserne (Fußartillerie) bewiesen. Hier (Foto, © Projekt Rentenvorsorge OHG) investierten sie, als keiner die alte Militärbrache haben wollte, rund 30 Millionen Euro in 500 Wohnungen, deren Mieter sich über superniedrige Nebenkosten freuen können, da Breschke und Tolle auf dem Kasernengelände den größten Erdwärmebohrpark Europas errichteten. Zugleich sorgten sie mit Apotheke, Ärztehaus, Kita und Discounter für Lebensqualität.

Und auch ihr neuestes Projekt, die ehemalige Wehrmachtspionierschule in Berlin Karlshorst, in der am 8. Mai 1945 Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel die Kapitulationsurkunde unterschrieb, soll bis Mitte 2012 mit 350 Wohnungen und 40 Reihenhäusern für 40 Millionen Euro neuen Glanz erhalten.

Das alles sorgt für gute Presse. Aber es gibt auch hausgemachten Ärger. Den bereiten den beiden risikofreudigen Unternehmern jetzt die neuen Eigentümer der bereits sanierten und verkauften Wohnungen. Denn die Projekt Rentenvorsorge OHG (bis 2010 GbR) hatte ihre sanierten Wohnungen nicht einfach so verkauft, sondern sie koppelte den Wohnungskauf an ein hochriskantes Hebelgeschäft. Das brachte inzwischen einige Käufer so sehr auf die Barrikaden, dass sie gar die Rückabwicklung des Geschäfts fordern, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von Berliner Rechtsanwälten erfuhr, die bereits Mandanten vertreten.

So sollte das hochriskante Hebelgeschäft funktionieren:

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