GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 19.05.2011

Pongs & Zahn AG: Lockt die Chemieholding Anleihe-Gläubiger in die Falle?


Wer ist nun am Ende besser dran? Die Anleger, die von der vor zwei Monaten offiziell pleite gegangenen Berliner Chemieholding Pongs & Zahn AG seit 2005 Genussscheine im Gesamtwert von 15 Millionen Euro gekauft haben, oder die Anleger, die dem Unternehmen seit dem Jahre 2003 einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro in Form von Teilhaberschuldverschreibungen gegeben haben und der noch zur Rückzahlung aussteht.

Beide Anlageformen sollten mit jährlich 8,5 Prozent verzinst werden. Um ihr Geld müssen nun beide Anlegergruppen kämpfen. Während Genussschein-Inhaber bei Verlusten der Gesellschaft ihr Geld verlieren und bestenfalls die Vorstände wegen Falschberatung in Regress nehmen könnten, die man allerdings erst mal nachweisen muss, hat es die Pongs & Zahn AG bei ihren privaten Kreditgebern schwerer, den Schuldforderungen zu entkommen. Doch die Berliner haben sich etwas einfallen lassen.

Anwalt Hartmut<br /> Göddecke aus<br /> Siegburg © Göddecke
Anwalt Hartmut
Göddecke aus
Siegburg © Göddecke
Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von Rechtsanwalt Hartmut Göddecke aus Siegburg (NRW) erfuhr, versucht die Pongs & Zahn AG die Anleihe-Gläubiger in eine Falle zu locken, um sich vor der Rückzahlung der geborgten 10 Millionen Euro drücken zu können.

Der Trick der Pongs & Zahn AG sei ganz einfach: Man überträgt die Rechte und Pflichten aus den Inhaberschuldverschreibungen auf eine andere Firma. Sie heißt Verion AG, sitze in München und sei, anders als die Pongs & Zahn AG, nicht insolvent. Das hört sich für die um ihre gegebenen Privatkredite bangenden Gläubiger eigentlich gut an. Auf der Gläubigerversammlung der Pongs & Zahn AG am 26. April 2011 hätten die Verantwortlichen der Pongs & Zahn AG mit diesem Argument versucht, die Anleihe-Gläubiger davon abzubringen, ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anzumelden.

Warum die Verion AG möglicherweise eine Falle ist, erläutert Hartmut Göddecke so:

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