GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 15.08.2011

IC3: Preissuch- oder Geldmaschine?


IC3-Director Hans-Peter<br /> Posch © FDP Oberbayern
IC3-Director Hans-Peter
Posch © FDP Oberbayern
Es gibt Preisroboter wie idealo.de aus Berlin Mitte, die ihren Kunden kostenlos anzeigen, wo es den gesuchten Artikel gerade am günstigsten gibt. Und seit Oktober 2010 gibt es IC3 aus München. Auch ein Preisroboter, der aber die Händlerprovision nicht für sich behält, sondern zu 40 Prozent an die Käufer wieder auszahlt (cashback). Die Geschäftsformel von IC3 lautet also: Kostenlose Preissuchmaschine plus cashback.

Damit sich das System schnell verbreitet, setzt IC3 zusätzlich auf selbständige Konsumberater (Käuferwerber), die IC3 in Kleinanzeigen bundesweit rekrutiert.

Die Konsumberater sollen nun Kunden anwerben und diese neuen sowie die alten Kunden zum Kauf verleiten. Dafür dürfen sich die Berater dann die restlichen 60 Prozent der Händlervermittlungsprovision einstecken. Verdienste von 1.500 Euro monatlich seien für die Konsumberater von Anfang an möglich, bestätigte der IC3-Gründer und Director Hans-Peter Posch dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Ein Beispiel: Ein Konsumberater gewinnt einen Kunden, der bei OTTO Möbel für 1.200 Euro Warenwert kauft. OTTO zahlt für die Vermittlung des Einkaufs 5 Prozent vom Warenwert, also 60 Euro. 40 Prozent dieser Provision, also 24 Euro, bekommt der Käufer von IC3 zurück. 60 Prozent von diesen 60 Euro OTTO-Provision, also 36 Euro, fließen an den Konsumberater.

Convent Einzige Hürde: Um Konsumberater zu werden, muss man zuerst einmal von der IC3 Limited eine Lizenz erwerben. Die kostete anfangs 8.000 Euro für das 1. Jahr. Eine Dreierlizenz war für 12.000 Euro zu haben. Im Jahre 2011 wurden die Preise auf 10.000 Euro pro Einzellizenz und 24.000 Euro für eine Dreierlizenz erhöht.

Die Lizenz muss jährlich für 120 Euro verlängert werden, sonst erlischt sie. Laut Posch habe die IC3 schon über 1.000 Lizenzen verkauft, das wäre bei einem angenommenen Preis von 8.000 Euro pro Lizenz eine Einnahme von mehr als 8 Millionen Euro.

Kritiker halten das Modell für Kunden und Lizenznehmer für nicht lukrativ, da ...

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