GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 12.12.2011

In Italien fällt das Bankgeheimnis


Nachdem Italiens neuer Premier und Wirtschaftsminister Mario Monti für sein Sparkpaket von 25 Milliarden Euro und einen ausgeglichenen Haushalt bis 2013 persönlich mit gutem Beispiel vorangeht, und auf seine Ministerbezüge verzichtet, weil er noch lebenslang ein Senatorengehalt bezieht, widmet er sich nun mit eiserner Faust den Steuerhinterziehern seines Landes. Dafür bringt Monti zum Jahresanfang 2012 das Bankgeheimnis zu Fall.

Ab dem 1. Januar 2012 werden Konto-und Depotauszüge in regelmäßigen Abständen an die Steuerbehörden geschickt, schreibt das Wirtschaftsblatt in Wien. Damit kann der Fiskus Widersprüche zwischen dem deklarierten Einkommen und den Beträgen auf den Bankkonten entlarven. Wer Steuern hinterzieht, dem drohen nicht mehr nur saftige Geldstrafen, sondern das Gefängnis. Haftstrafen von bis zu vier Jahren drohen Italienern, die ihr Einkommen vor dem Fiskus verbergen. Ab drei Millionen hinterzogener Steuern gibt es keine Bewährungsstrafen mehr, sondern nur noch Haft.

8 Prozent der Bruttoinlandsprodukts werden hinterzogen:

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