GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 22.12.2011

Die Brutto-Renditefalle beim Wohnungskauf


Beim erstmaligen Kauf einer vermieteten Immobilie als Kapitalanlage lassen sich unerfahrene Anleger von hohen Renditen in den Verkaufsanzeigen blenden. Erfahrene Käufer wissen, dass die schönen Prozente mit den wirklichen Einnahmen, die am Ende als Einnahmen ins Portemonnaie des Käufers zurückfließen, gar nichts zu tun haben und viel geringer ausfallen.

Robert Anzenberger ©<br /> PlanetHome AG München
Robert Anzenberger ©
PlanetHome AG München
"Viele tappen in die Renditefalle und verwechseln Brutto- und Nettorendite", weiß Robert Anzenberger, Vorstand des Maklerunternehmens PlanetHome AG aus München, die jährlich rund 5.000 Wohnungen im Auftrag der HypoVereinsbank, Commerzbank, ERGO Versicherungsgruppe, TARGO BANK, Volkswagen Bank direct oder Santander Consumer Bank vermittelt. Gerade für Erstanleger sei es wichtig, das Rendite-Risiko-Profil von Wohnimmobilieninvestments richtig einzuschätzen, um nicht auf zweifelhafte Ertragsversprechen reinzufallen.

"Attraktives Mehrfamilienhaus zur Kapitalanlage mit 7 Prozent Rendite!"Mit solchen oder ähnlichen Aussagen werden immer wieder Immobilien angeboten. "In Zeiten von Niedrigverzinsung sind derlei Renditeangaben natürlich verlockend. Doch vielen ist gar nicht klar, dass es sich dabei um die Bruttorendite handelt", beobachtet Anzenberger. Entscheidend sei aber die Nettorendite. Denn das ist der tatsächliche Anlagegewinn.

So errechnet man die Bruttorendite

Für die Berechnung der Bruttorendite gibt es eine einfache Formel: die jährliche Kaltmiete x 100, dividiert durch den Kaufpreis der Immobilie. Beispiel: Der Kaufpreis beträgt 550.000 Euro, die jährlichen Mieteinnahmen (netto) liegen bei 42.000 Euro, dann sieht die Rechnung so aus: 42.000 Euro mal 100 geteilt durch 550.000 EUR = 7,6 Prozent.

Doch das geht davon ab

"Das sind Zahlen, die natürlich toll aussehen", gibt Anzenberger zu. "Aber jetzt geht die eigentliche Rechnung erst los. Denn von der Bruttorendite muss man alle anfallenden Zusatzkosten abziehen, die zwar von der Steuer abgesetzt, aber nicht auf den Mieter umgelegt werden können."

Dazu gehören zum Beispiel die Erwerbsnebenkosten (rund 10 Prozent vom Kaufpreis), Instandhaltungskosten (zwischen 6 und 12 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche) oder auch Kosten für die Hausverwaltung (zwischen 200 und 300 Euro pro Jahr).

Ein Darlehen drückt die Rendite:

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